Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Kiel Tumult auf der Tribüne
Kiel Tumult auf der Tribüne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:49 17.09.2015
Von Heike Stüben
Stadtpräsident Hans-Werner Tovar ließ die Zuschauertribüne räumen. Quelle: Frank Peter

Weil das Reglement der Ratssitzungen grundsätzlich politische Äußerungen von Besuchern verbietet, sprach Tovar ein Hausverbot für die Demonstranten aus und ließ die Zuschauerränge von Polizeibeamten räumen.

 Oberbürgermeister Ulf Kämpfer war sichtlich empört über den Auftritt einiger Demonstranten: „Sicher passieren auch bei der Stadt Fehler. Aber niemand hat ein Alleinmonopol auf Humanität. Solche Auftritte lenken uns nur ab von den großen Aufgaben, vor denen wir stehen.“

 Auch der SPD-Ratsherr Benjamin Raschke meinte: „Dieser Auftritt hilft überhaupt keinem einzigen Flüchtling.“ Lydia Rudow, grüne Fraktionsvorsitzende, fügte hinzu: „Ohne das Engagement von freiwilligen Helfern wäre es Dienstagnacht am Hauptbahnhof zur Notsituation gekommen. Dafür Dank an alle Helfer. Aber Schuldzuweisungen sind nicht angebracht und kontraproduktiv.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Jetzt ist der Weg endgültig frei für das Votum der Kieler zu Olympia: Außer den Linken stimmten am Donnerstag im Rat erwartungsgemäß alle Fraktionen für den zeitgleich in Hamburg fallenden Bürgerentscheid am 29. November.

Jürgen Küppers 17.09.2015

20 Gymnasiasten und Gemeinschaftsschüler aus Kiel und dem Umland sind in den „Studienkompass“ gestartet. Die Jugendlichen wurden in der Kieler Käthe-Kollwitz-Schule in das Programm aufgenommen. Es soll Schülern, deren Eltern nicht studiert haben, den Weg an die Hochschulen öffnen. Dabei werden sie drei Jahre vom Studienkompass unterstützt.

Volker Rebehn 17.09.2015

Eine Projektgemeinschaft aus zehn Unternehmen und Institutionen der Immobilienbranche im Raum Kiel hat – wie erwartet – den Zuschlag bekommen, drei der insgesamt 16 Baufelder der Hörn zu überplanen. Die Projektgemeinschaft als Gesellschaft bürgerlichen Rechts trägt den Namen Hörnbebauung GbR. Für die entsprechenden Arbeiten hat sie 15 Monate Zeit.

Martina Drexler 17.09.2015
Anzeige