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Kiel Es dauert noch länger
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07:02 05.04.2018
Vor allem der Sandstein am Rathausturm muss erneuert werden. Steinmetz Stefan Schmidt raut die Flächen mit dem kleinen Presslufthammer auf, damit die neuen Steine besser halten. Quelle: Frank Peter
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Kiel

Ursprünglich sollte der Turm schon zur Kieler Woche vollständig saniert sein. Doch das ist nicht zu schaffen, wie der zuständige Architekt Günter Szymkowiak erzählt. Anders als der Zeitplan bleiben die Kosten aber im gesteckten Rahmen von drei Millionen Euro, versichern die Verantwortlichen von der Verwaltung.

Besucherplattform bis Kieler Woche fertig

"Bis zur Kieler Woche wollen wir die Besucherplattform fertig haben", sagt Szymkowiak. Das Gerüst werde dann bis mindestens zu dieser Höhe entfernt, sodass die Fahrten auf den Turm wieder stattfinden können, freie Sicht inklusive. 

Wasser sorgte für erhebliche Schäden

Im Moment ist die Besucherplattform kaum zu erkennen: Das Geländer fehlt, die markanten, eiförmigen Zierelemente sind abmontiert, auf dem Boden liegt Sand.

Dort kniet Torsten Roskot. Er verlegt Granitplatten. "Wir hatten hier ein großes Problem mit der Entwässerung", erklärt währenddessen der Architekt. Das Wasser floss nicht richtig ab, drang in den Bodenbelag ein und lief dann auch am tiefer gelegenen Mauerwerk und Sandstein entlang. Deshalb wurde jetzt ein leichtes Gefälle eingebaut, außerdem wird der Asphalt durch Granitplatten ersetzt.

Viele Schäden wurden erst deutlich, als das Gerüst stand

Was Wasser anrichten kann, wird ein paar Meter tiefer deutlich. Der Sandstein war hier völlig durchnässt und muss deshalb ausgetauscht werden. An der Fassade klaffen große Lücken, wo die Steine schon entfernt wurden. An anderen Stellen hat sich Rost auf dem Stein gebildet.

"Es ist einfach extrem mehr Arbeit, als wir am Anfang dachten", sagt Szymkowiak. Vieles sei erst deutlich geworden, als das Gerüst stand und die Experten sich vor Ort ein Bild machen konnten.

Auch das Wetter sorgte für Verzögerung

Aber nicht nur die viele Arbeit hat den Zeitplan durcheinander gebracht. Auch das Wetter kam der Sanierung nicht entgegen, sagt der Architekt. Wind und Kälte hätten für erhebliche Verzögerungen gesorgt. 
 

Von Anne-Kathrin Steinmetz

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