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Kiel bekommt kleinen Diesel-Gipfel

Theodor-Heuss-Ring Kiel bekommt kleinen Diesel-Gipfel

Die Stadt geht in der Debatte um die Stickstoff-Belastung am Theodor-Heuss-Ring in die Offensive: Für den 7. Februar ist eine öffentliche Veranstaltung geplant, in der über Kiels Probleme mit Schadstoffen in der Luft informiert werden soll. Das kündigte Stadträtin Doris Grondke im Bauausschuss an.

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Im Berufsverkehr steigt die Abgasbelastung am Theodor-Heuss-Ring. Besonders betroffen: der Bereich zwischen Waldwiesenkreisel und Barkauer Kreuz.

Quelle: Frank Peter

Kiel. "Ich denke, dass es eine sinnvolle Veranstaltung wird, die wir gemeinsam mit den Ortsbeiräten Hassee und Mitte ausrichten", so Grondke. Wie berichtet drohen der Stadt wegen der unerlaubt hohen Stickoxid-Belastungen auf dem Abschnitt der B76 zwischen Hamburger Chaussee und Barkauer Kreuz Fahrverbote für Dieselautos.

Der Anstoß zu dieser Veranstaltung sei von den Grünen gekommen, sagte Grondke. Wahrscheinlich werde Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) über den Sachstand berichten und von Experten aus dem Baudezernat begleitet werden. Ort und Uhrzeit sowie die genaue Tagesordnung der Veranstaltung seien noch nicht geklärt.

Alternativen Alte Lübecker Chaussee und Hamburger Chaussee?

Stadt und Land prüfen derzeit alternative Verkehrsführungen, die den Theodor-Heuss-Ring entlasten könnten. Dabei sprechen neue Zahlen, die nach einer Anfrage des Ratsherrn Arne Langniß (Grüne) nun in einer Geschäftlichen Mitteilung von Doris Grondke vorgelegt wurden, gegen eine Umleitung über die Alte Lübecker und Hamburger Chaussee. Mit 100.000 Autos pro Werktag ist der Theodor-Heuss-Ring der am höchsten belastete Abschnitt der B76. Doch auch die Alte Lübecker Chaussee und die Hamburger Chaussee seien in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags "stark ausgelastet beziehungsweise überlastet", heißt es in der Mitteilung.

"Letzter Warnruf"

Ratsherr Arne Langniß bezeichnete Grondkes Bericht als „letzten Weckruf“: „Wir brauchen schnellstens Optimierungen im Öffentlichen Personennahverkehr, um an diesem Brennpunkt für Entlastung zu sorgen.“

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Ein Artikel von
Alev Doğan
Lokalredaktion Kiel/SH

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