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Kiel Sanierung nur bei laufendem Betrieb
Kiel Sanierung nur bei laufendem Betrieb
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08:00 14.03.2019
Von Jürgen Küppers
Die Schwimmhalle Schilksee muss in Kürze saniert werden. Trotzdem hat die Stadt versprochen, dass die schrittweisen Umbaumaßnahmen nicht zur zwischenzeitlichen Schließung des Bades führen.  Quelle: Frank Peter
Schilksee

In einer Geschäftlichen Mitteilung, die am Donnerstag im Sportausschuss beraten wird, versicherte Sportdezernent Gerwin Stöcken: Die Verwaltung wolle „den laufenden Betrieb der Halle sicherstellen“ und ihr eine Zukunftsperspektive durch eine umfangreiche Revitalisierung verleihen.

Dazu wurden in der Mitteilung zumindest erste Eckpunkte erkennbar: Untersuchungen von Bauexperten ergaben: Rund 1,14 Millionen Euro kostet allein die Sanierung des Mauerwerks inklusive der Neuverfliesung rund um Sport- und Lehrbecken. Wann die Arbeiten beginnen, stehe aber erst Ende 2019 nach Abschluss der Detailplanung und endgültigen Kostenschätzungen fest.

Gestrichene Kurse soll es bald wieder geben

Die Nutzer der Schwimmhalle dürfte ein Passus der Mitteilung besonders freuen: „Die vorübergehend eingestellten Kurse werden mit einem bedarfsgerechten Angebot in absehbarer Zeit wieder eingeführt.“

Außerdem hat die Verwaltung schon Ideen skizziert, wie sich die Schilkseer Schwimmhalle weiter entwickeln könnte: zum Beispiel durch Vereinigung mehrerer Funktionen im Hauptbecken (Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, Flachwasserzone), die Einbeziehung der Terrasse für eine ganzjährige Nutzung (beispielsweise durch einen Wintergarten mit Planschbecken), die Aufgabe des Lehrschwimmbeckens sowie normenkonforme Umkleide- oder Sozialbereiche für Mitarbeiter.

Undichte Umlaufrinne macht Böden feucht

Bei der abschnittsweisen Sanierung der Halle steht die laut Gutachter undichte Umlaufrinne am Sportbecken ganz oben auf der Maßnahmenliste. Dies sei „unabdingbar“ und müsse „kurzfristig“ erfolgen. Fortschreitende, erhebliche Gefügestörungen könnten laut Gutachter dazu führen, dass Zementstein und Mörtelbrocken in geringem Umfang herunterfallen. Grundsätzlich beurteilen die Gutachter die Standsicherheit von Sport- und Lehrbecken als „mittelfristig gegeben“.

Die undichte Umlaufrinne führte nach Einschätzung der Experten zu einer Durchfeuchtung der Bodenbereiche im Beckenumgang. Abhilfe könne hier der Einbau einer Dichtbahn auf dem Rohbeton und eine anschließende Neuverfliesung schaffen.

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