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Schnee lockt die Kinder an die Hügel

Winter kehrt zurück Schnee lockt die Kinder an die Hügel

Schnee und Eis haben am Sonntag die Straßen in Kiel und dem Umland in Rutschbahnen verwandelt. Teilweise ging es am Sonntagmorgen nur im Schritttempo vorwärts. Es kam zu Unfällen. Der Winterdienst war im Dauereinsatz. Die Kinder freuten sich und holten ihre Schlitten raus.

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Schneevergnügen im Werftpark in Kiel.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Ohne große Unterbrechung fielen bis in den Nachmittag dicke Flocken. Im Werftpark im Kieler Stadtteil Gaarden und auch auf der Krusenkoppel rodelten die Kinder mit Riesenspaß die Hügel hinunter. Auch Max (8) und Tom (10) Struve holten die Schlitten raus. Auf dem Gelände des Kitzeberger Golfclubs in Heikendorf liegt einer der größten und steilsten Schlittenberge in der Gemeinde.

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Hier sehen Sie Bilder vom Schnee im Kiel.

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„Endlich Schnee“, freuten sich die Brüder und rodelten mit Tempo den Hang hinunter. Der war schon früh am Morgen von Schlitten- und sogar Snowboardfahrern bevölkert. Nach und nach gesellten sich einige Schneemänner dazu, die die meisten Köpfe der Wintersportler weitaus überragten.

Einige Unfälle nach Glätte

In Kiel waren am Morgen die Streufahrzeuge auf den Hauptstraßen unterwegs. Gegen sieben Uhr hatten die Mitarbeiter schon einige Haltestellen und vereinzelt Radwege geräumt. Der Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt hatten für eine dicke Eisschicht auf den Straßen gesorgt.

Wie die Regionalleitstelle der Polizei mitteilte, gab es einige Unfälle, die vermutlich der Glätte geschuldet seien. Um 5.45 Uhr kam eine Frau bei Großharrie im Kreis Plön mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich, die Frau wurde laut Polizei aber nur leicht verletzt.

Um etwa 7 Uhr prallte ein Fahrer mit seinem Pkw am Holsteinknoten in Kiel gegen eine Schutzplanke. Ein Auto schlitterte in der Kieler Bahnhofsstraße gegen ein Verkehrsschild. Gegen 7.45 Uhr rutschte ein KVG-Bus im Kieler Stadtteil Suchsdorf gegen einen Baum. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Leicht verletzt wurde am Sonntagvormittag eine Pkw-Fahrerin, die um 10.28 Uhr auf der L127 kurz vor Imbühren bei Haale/Kreis Rendsburg-Eckernförde mit ihrem Wagen in den Straßengraben rutschte. Auf der A7 und der A215 kamen die Autofahrer mit dem Wintereinbruch offenbar gut zurecht. Die Autobahnpolizei Neumünster meldete zunächst keine Unfälle.

Ein betrunkener Autofahrer hat am Sonnabend auf der A23 bei Halstenbek im Kreis Pinneberg ein Streufahrzeug von der Straße gedrängt. Das Räumfahrzeug krachte in die Leitplanke und war nicht mehr fahrbereit, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Der Autofahrer setzte demnach zum Überholen an, prallte aber gegen das Heck des Streufahrzeuges. Die Autobahn wurde in Richtung Norden für mehrere Stunden teilweise gesperrt. Ein Alkoholtest beim Unfallverursacher ergab dem Sprecher zufolge 2,29 Promille.

Junge Männer wurden schwer verletzt

Bereits in der Nacht zu Sonnabend sind zwei 19-Jährige bei einem Autounfall auf glatter Fahrbahn nahe Itzstedt im Kreis Segeberg schwer verletzt worden. Auf der B432 verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen schleuderte in einen Graben, die beiden jungen Männer wurden eingeklemmt. Rettungskräfte befreiten die Verletzten aus dem Wrack und brachten sie in ein Krankenhaus. Lebensgefahr konnte dem Sprecher zufolge nicht ausgeschlossen werden.

Dass es am Wochenende nicht noch mehr Unfälle im Norden gegeben habe, so die Polizei, liege wahrscheinlich an dem geringen Verkehrsaufkommen in den frühen Morgenstunden. Autofahrer sollten sich weiterhin auf glatte Straßen einstellen.

Von KN

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