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Kiel Schon Rekorde vor dem ersten Start
Kiel Schon Rekorde vor dem ersten Start
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07:01 09.03.2018
Von Jürgen Küppers
Das Basketballteam Eiderheim Flintbek mit (v.li.) Jens Singh, Andre Bendschneider, Oliver Boy, Kai Lange und Daniel Muth tritt in den sogenannten Unified-Wettbewerben an. Dabei sind Athleten mit und ohne eine geistige Behinderung gemeinsam sportlich aktiv. Quelle: Frank Peter

Das „Kraftzentrum“ der Spiele in Kiel mit den meisten Wettkämpfen und Disziplinen bildet das Uni-Sportforum mit dem angrenzenden Nordmarksportfeld. Dort messen die Athleten ihre Kräfte im Kraftdreikampf, Judo, Schwimmen, Leichtathletik, Fußball und Reiten.

Ebenfalls ein wichtiger Wettkampfstandort ist die Kiellinie (Düsternbrook). Am Camp 24/7 können die Besucher nicht nur den Beachvolleyball-Assen, Tenniscracks oder Spitzen-Seglern bei ihrem Kampf um Medaillen zusehen. Dort ist auch das Olympische Dorf und die Abschlussfeier (18. Mai) geplant.

Zu den weiteren Kieler Wettkampfstandorten der Special Olympics zählen: die Sporthalle Kronshagen (Handball), das Bildungszentrum Mettenhof (Badminton), die Hörn (Kanu), die Stralsundhalle (Tischtennis), die Brest-Halle (Boccia), die Coventry-Halle (Roller-Skating), die Hein-Dahlinger-Halle (Basketball), das Freibad Katzheide (Langstreckenschwimmen) oder der Golf- und Landclub Gut Uhlenhorst (Golf).

Auch abends kämpfen Athleten um Medaillen

Erstmals im Sportprogramm der Spiele sind die Abendveranstaltungen. Am Mittwoch (16. Mai) finden die Wettkämpfe im Schwimmen, Kraftdreikampf, Judo und Fußball im Sportforum in den Abendstunden statt. Ebenfalls zu späterer Stunde bis 19 Uhr (genaue Uhrzeiten stehen noch nicht fest) werden auch Wettkämpfe (Beachvolleyball, Tennis) am Donnerstag (17. Mai) an der Reventlouwiese/Camp 24/7 ausgetragen.

So viele Sportler starteten noch nie

Schon vor dem ersten Startschuss sehen Veranstalter erste Erfolge der Special Olympics durch zwei absehbar erzielte Rekorde: Statt der bislang erwarteten rund 4000 Athleten ist die Zahl auf aktuell 4600 gestiegen, so viele wie noch nie zuvor bei Nationalen Spielen in Deutschland.

Auf Rekordniveau ist noch bei einer weiteren Zahl: Mit 1100 Aktiven gibt es auch eine Rekordbeteiligung an den sogenannten Unified-Sports-Wettbewerben, bei denen Sportler mit und ohne geistige Behinderungen gemeinsam in Mannschaftswettbewerben ihre Kräfte messen.

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