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Kiel „Sport 4 U“ kam gut an
Kiel „Sport 4 U“ kam gut an
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00:00 03.04.2011
Sarah (12, rechts) reitet gern und spielt Tennis, Vanessa (10) macht Hiphop und wünscht sich mehr Tanzschulen, wie sie Anaïs Schönfeldt (li) verrät. Foto Jordt(Anaïs hat ein i mit zwei Punkten) Quelle: dt
Kiel

„Sport 4 U! - Mitmachen! Mitreden! Mitplanen!“ hieß das Motto einer Veranstaltung, bei der Kinder und Jugendliche im Sophienhof und Holstentörn am Sonnabend nach ihren Wünschen, Ideen und sportlichen Aktivitäten gefragt wurden, um der städtischen Sportentwicklungsplanung eine solide Grundlage zu schaffen. Auch wenn die Auswertung der Ergebnisse noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, so fällt auf, wie vielfältig die Aktivitäten und Anregungen sind, die die Befragten den Interviewern nannten: Fitness ist offenbar angesagt. Fußball, Handball, Turnen, Volleyball, Schwimmen, Joggen, Tennis, Reiten und Skaten sind beliebt, aber auch Tanzen in allen Variationen, Einradfahren, Trampolinspringen und etliche andere Disziplinen wurden genannt.

Auch zwischen Lob und Kritik - von „ich bin sehr zufrieden“ bis „geht gar nicht“ und „die Stadt muss viel mehr tun“ - gab es ganz unterschiedliche Einschätzungen. Organisiert wird die Sportentwicklungsplanung für Kinder und Jugendliche vom Institut für Sport und Sportwissenschaften der Kieler Uni, dem Lübecker Büro plusfünf Stadtentwicklung und Kommunalberatung und der Hamburger plankontor Stadt Gesellschaft GmbH in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Sportförderung.

Die Stadt hatte bereits 10000 Fragebögen zum Sportverhalten der 14- bis 85-Jährigen an Kieler Haushalte verschickt, berichtete Ralf Hegedüs, Leiter des Amtes für Sportförderung. Vereine seien ebenfalls befragt worden und nun folgten als Ergänzung die Kinder und Jugendlichen.

Mit einem Positionspapier meldet sich auch der Sportverband Kiel (SVK) für 56000 Sportler in 199 Vereinen zu Wort. Darin wird nicht nur betont: Sportvereine „integrieren weit mehr Menschen in unsere Gesellschaft“ als etwa Parteien oder Gewerkschaften, sondern die Unterstützung der Stadt wird angemahnt. Dass die Stadt den Sport fördern „muss“, ist für die Autoren keine Frage: Ob Sportanlagen, Grundstücke und Gebäude, mehr finanzielle Unterstützung, ob unentgeltliche Leistungen der Stadt, eine „bedarfsgerechte und gleichmäßige Versorgung der Stadtteile“ mit Sportanlagen samt deren wiederum unentgeltlicher Nutzung durch „anerkannte Sportorganisationen“ wird aufgelistet.

Dabei können die Vereine dem SVK-Papier zufolge stärker kooperieren, Sportarten in einzelnen Vereinen konzentrieren und den „ungebundenen Sport einbinden“.

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