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Chefin aus dem Taxigewerbe verurteilt

Steuerbetrug Chefin aus dem Taxigewerbe verurteilt

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel hat einer 54-jährigen Unternehmerin aus dem Taxigewerbe vorenthaltene sozialversicherungsbeiträge und Steuerhinterziehung von insgesamt 27700 Euro nachgewiesen. Die Frau, die im Großraum Kiel lebt, wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Eine Unternehmerin aus dem Taxigewerbe wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

Quelle: Felix Hörhager

Kiel. Ein Arbeitnehmer hatte nach Angaben eines Zollsprechers gegen seine damalige Chefin Anzeige wegen Sozialversicherungsbetrugs und ausgebliebener Lohnzahlungen erstattet. Die Staatsanwaltschaft Kiel beantragte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss, der von Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ausgeführt wurde.

Wie der Sprecher sagte, ergaben die Ermittlungen, dass die Anschreibungen der Taxifahrer über die Anzahl der gefahrenen Touren sowie der Arbeitszeiten nicht vollständig aufbewahrt wurden. Wie Zeugen gegenüber dem Zoll bestätigten, fertigte die Unternehmerin stattdessen fingierte Anschreibungen mit unrichtigen Angaben nach ihren Vorstellungen, um dadurch Zahlungen zu Sozial- und Steuerabgaben zu umgehen.

Das Hauptzollamt Kiel wies der Beschuldigten insgesamt 32 Einzeltaten mit einem Gesamtschaden von 27.700 Euro nach. Das Amtsgericht Kiel verurteilte die Arbeitgeberin zu einer Geldstrafe vom 2.400 Euro.

Von KN

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