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Kiel Ein extrem wichtiges Studium in Kiel
Kiel Ein extrem wichtiges Studium in Kiel
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13:12 08.11.2018
Von Niklas Wieczorek
Aus dem Ratssaal ins Digitale: Der Tag der Wirtschaftsinformatik wurde aus Kiel auch auf Facebook übertragen. Quelle: Frank Peter
Kiel

Turnusmäßige Gastgeberin des Tags der Wirtschaftsinformatik war die Fachhochschule Kiel. Professorin Doris Weßels begrüßte die Schüler und potentiellen Studenten und verwies gleich auf einen außergewöhnlichen Schwerpunkt: "Wir verbinden das auch mit dem Thema Gründung." Start-Ups, das hat heute jeder schon einmal gehört oder gelesen: Die jungen Unternehmen bestehen oft aus Selbstständigen, die eine Idee im digitalen Bereich zu Geld machen wollen. Dass Wirtschaftsinformatik dafür ein idealer Studiengang sein könnte, musste kaum erklärt werden.

"Den Ratssaal kriegt nicht jeder", sagte daher auch Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. "Kein Fach ist so sehr an den dominanten Schnittstellen des 21. Jahrhunderts", begründete der Verwaltungschef, warum ihm die Wirtschaftsinformatik als Wirtschaftsdezernent am Herzen liege. "Der Kampf um die Fachkräfte wird noch härter werden", kündigte er an. Lobenswert, dass nicht überall gegeneinander gekämpft wird. So wird der Informationstag gemeinsam von FH, Christian-Albrechts-Universität und der neuen Dualen Hochschule Schleswig-Holstein ausgerichtet. "Es ist nicht selbstverständlich, dass Hochschulen so kooperieren", sagte Kämpfer, "davon können auch die Studierenden profitieren."

Sieben Prozent gaben an, das Studium sicher anzugehen

Dazu gehören könnte auch bald Delfi Berrakkarasu: "Der Tag heute soll mir bei der Entscheidung helfen: Ist Wirtschaftsinformatik vielleicht die ideale Verbindung aus BWL und Programmieren?", erklärte die 25-jährige Kielerin, warum sie vor Ort war. Marvin Hayes (24) vom BBZ Plön findet das Fach interessant, aber fragte sich: "Wäre es eine Option? Ich möchte herausfinden, ob es zu mir passt und ich es drei Jahre machen will. Oder ist es nur ein Hobby?" Für die mehr oder minder Unentschlossenen (zu Beginn laut Umfrage etwa 93 Prozent) wollten die Hochschulen dabei mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten von Firmenanbindung (Duale Hochschule), über Praxisbezug (FH) bis zu Theorie- und Wissenschaftsfokus (CAU) punkten.

Und für alle, die darüber hinaus schon an ein eigenes Unternehmen dachten, präsentierte sich im Anschluss Fleet 7, der Coworking-Space der Kieler Nachrichten. "Viele wollen nicht als Einzelkämpfer im Büro sitzen", erläuterte Community Managerin Carolin Oltmann die Beweggründe für gemeinsame Arbeitsplätze. "Wir haben eine gute Gemeinschaft im Haus. Hier kann man auch als Fehlern von anderen lernen. Es ist wie im WG-Leben: Man teilt sich Kosten und Spaß." Vorfreude auf Wirtschaftsinformatik und Gründen könnte dazugehören.

Informationen zum Tag der Wirtschaftsinformatik hier, zum Fleet 7 hier.

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Der 10. Kieler Tag der Wirtschaftsinformatik lockte rund 150 junge Menschen ins Rathaus.
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