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Kiel Der ganze Stolz von Scholz
Kiel Der ganze Stolz von Scholz
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20:32 16.04.2018
Von Karen Schwenke
Der Einladung des Universitätsklinikums zur Baubegehung waren nur Vertreter der Jamaika-Fraktionen gefolgt: Hans-Hinrich Neve (CDU), Tim Brockmann (CDU), UKSH-Chef Jens Scholz, Andrea Tschacher (CDU), Marret Bohn (Grüne), Lasse Petersdotter (Grüne), Dennys Bornhöft (FDP). Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Ausgerüstet mit Helm, Signalweste und gelben Gummistiefeln folgten die Herren und Damen Jens Scholz über das Gelände und durch das imposante Herzstück des Klinikums. Von außen ist der Neubau in weiten Teilen fertig. Verbunden wird er derzeit mit dem Altbau. Zusammen werden sie künftig alle Kliniken des Universitätsklinikums beherbergen. Nur die Hals-Nasen-Ohren- und die Augenklinik sollen in dem HNO-Klinikgebäude untergebracht werden, aber sind dann unterirdisch mit dem Hauptgebäude verbunden. Scholz: „Man geht einmal in das Klinikum und erreicht jeden Platz der Krankenversorgung trockenen Fußes. Auch die HNO- und Augenklinik verbinden wir unterirdisch mit dem Neubau.“

Erst als die Abgeordneten ganz bis in den sechsten Stock des Neubaus hinaufgestiegen waren, wurde klar, wie dicht das Gebäude am Wasser liegt. Der Blick schweift zur Förde, über die Stadt bis zum Rathausturm und darüber hinaus. Diese Aussicht werden die Privatpatienten genießen können, denn ihre Betten stehen im sechsten und damit obersten Geschoss, die der Kassenpatienten in den Stationen darunter. „Sie haben aber auch eine gute Aussicht“, versicherte Scholz. „Die Fenster sind alle so tief, dass jeder Patient, der im Bett liegt, herausgucken kann.“

Komfort für Patienten, kürzere Wege fürs Personal

Ohnehin bringe der Neubau allen viel Komfort. Im Erdgeschoss entsteht der repräsentative Eingangsbereich des Klinikums und dahinter ein Verbindungstrakt mit Seminarräumen auch für Studierende. Auf jeder Ebene wird der Übergang zum anderen Gebäude möglich sein, das verkürzt die Wege für die Mitarbeiter.

„Das ist großartig: Es ist an alle gedacht worden: An Patienten, an Studierende und an Mitarbeiter“, freute sich Marret Bohn, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion. Bohn hatte als Internistin im Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster gearbeitet. Dort habe sie sich manchmal gefragt, ob die Patienten nicht depressiv werden, wenn die Räume so dunkel sind. „Hier ist alles so hell, so freundlich und so gut durchdacht. Einfach klasse“, geriet sie ins Schwärmen: „Die beste Investition überhaupt.“

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