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Darum war so viel Polizei am Stadion

Übung in Kiel Darum war so viel Polizei am Stadion

Junge Polizisten aus dem Land Schleswig-Holstein sind derzeit für eine mehrtägige Schulung in Kiel. Sie lernen taktische Formationen und Abläufe im Zusammenspiel mit mehreren Kollegen - unter anderem auf einem Gelände der Marine und am Holstein-Stadion.

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Großaufgebot der Polizei am Holstein-Stadion in Kiel: Was wie ein Großeinsatz aussieht, war allerdings eine Übung für Jungpolizisten.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Etliche Mannschaftswagen der Polizei parkten am Dienstagnachmittag vor dem Holstein-Stadion, dutzende meist junge Beamte stiegen aus. Doch es handelte sich dabei um keinen Einsatz: Oliver Pohl, Sprecher der Polizei Kiel, sprach von einer Schulung junger Polizisten, die ihre Ausbildung gerade abgeschlossen hatten. In einer kurzen, mehrtägigen Einheit werden diese nun in Kiel auf unterschiedliche Einsatzszenarien vorbereitet. Das passende Thema am Dienstag: Einsatz rund um ein Fußballspiel.

Wie kriegt die Polizei Leute in einen Bus?

Auch "die Kräfte, die sonst die Hundertschaft stellen" seien vor Ort, so Pohl: Den Nachwuchspolizisten werden unter anderem Formationen gezeigt, die wie ein Trichter funktionieren, um Fans in einen Bus zu leiten. Solche Taktiken werden stets von geschlossenen Einheiten wie Hundertschaften angewandt.

Während der Schulung geht es nicht nur um Fußball-Einsätze, sondern auch um Demonstrationen – deshalb wurde nicht nur vor dem Holstein-Stadion geübt, sondern auch auf einem Marine-Gelände. Die beteiligten Jung-Polizisten werden nach der Schulung nicht zwangsläufig in solchen Szenarien oder Einsatzverbänden arbeiten, sondern vor allem "in die Fläche gehen", sagte Pohl.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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