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Kiel Facelift für die Holstenstraße
Kiel Facelift für die Holstenstraße
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16:15 16.02.2018
Die Plätze in der Holstenstraße sollen bei der Neuplanung eine stärkere Bedeutung bekommen. Der Asmus-Bremer-Platz kann nach Ansicht der Stadtbaurätin eher ein Ort der Ruhe und Entspannung werden. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

„Die Holstenstraße ist die Lebensader der Stadt“, sagt Grondke. Doch seit den 1980er-Jahren sei hier nichts mehr getan worden, das werde an vielen Stellen sichtbar. Eine Umgestaltung der rund 1,4 Kilometer langen Strecke zwischen Holstenplatz und Altem Markt hält sie für zwingend notwendig. „Deshalb setzen wir jetzt diesen Impuls, um endlich anzufangen.“

Im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs sollen noch in diesem Jahr zwölf Büros ihre Ideen zur Attraktivierung der Fußgängerzone einreichen. Wichtig ist Grondke, dass im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs die Plätze entlang der Einkaufsstraße eine stärkere Bedeutung bekommen. „Das sind sehr unterschiedliche Plätze, die man auch unterschiedlich nutzen könnte“, sagt Grondke. Auf dem Holstenplatz kann sie sich zum Beispiel einen Markt vorstellen, der Asmus-Bremer-Platz dagegen könne ein Platz der Ruhe werden. Auf dem Europaplatz kann sich Grondke verschiedene Nutzungsmöglichkeiten nebeneinander vorstellen, der Platz habe die Weite dafür. „

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern. „Die Leute sollen wieder Spaß haben, durch die Holstenstraße zu flanieren. Sie sollen sich hinsetzen können, um ein Eis zu essen“, wünscht sich Grondke. Selbst das gehe im Moment nicht gut zusammen. „Langfristig könnte ich mir auch vorstellen, dass wir vielleicht einige der Gewerbeflächen in Wohnraum umwandeln“, sagt Grondke. Dann würde die Holstenstraße zusätzlich belebt.

Noch im Frühsommer soll der Wettbewerb ausgeschrieben werden, mindestens ein halbes Jahr werde es dauern, bis man die Ergebnisse erhalte. Parallel werden im März aber schon die Ausschüsse informiert und ein Bürgerbeteiligungsverfahren gestartet, bei dem Ideen zur Umgestaltung gesammelt werden. Die Kosten für die Umgestaltung stehen noch nicht fest. Einen Teil wird die Stadt aber über Städtebaufördermittel des Landes finanzieren.

Von Anne-Kathrin Steinmetz

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