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Kopfprämie für Pflegekräfte und Hebammen

Universitätsklinikum KIel Kopfprämie für Pflegekräfte und Hebammen

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein muss dringend 80 Stellen für Pflegekräfte und Hebammen besetzen. Jetzt sollen die Mitarbeiter selbst auf die Suche gehen – und dafür mit einer Prämie belohnt werden.

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Frühchen brauchen besonders ausgebildetes Pflegefachpersonal. Viele Kliniken suchen wie das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein händeringend nach solchen Spezialfachkräften.

Quelle: Holger Hollemann/dpa

Kiel. Besonders dringend werden im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein UKSH Intensiv-  und Kinderkrankenpflegefachkräfte gesucht, aber auch in der übrigen Pflegebereichen und bei den Hebammen sind Stellen unbesetzt, erklärt Der Sprecher des UKSH, Oliver Grieve: „Wir ziehen alle Register, um die Stellen zu besetzen, aber der deutsche Markt ist leer gefegt.“ Deshalb bilde man selbst verstärkt aus, suche auch im Ausland nach Fachkräften. Zuletzt seien 40 Pflegekräfte im Ausland angeworben worden, unter anderem in Albanien.

„Doch es reicht nicht. Deshalb haben wir uns gefragt: Wer kann uns noch bei der Rekrutierung helfen? Unsere Antwort: Unsere Mitarbeiter selbst wissen am besten, wer uns fehlt.“ Deshalb sei ein neues Angebot entwickelt worden.

Das gilt allerdings nur für Mitarbeiter und funktioniert so: Vermittelt ein Mitarbeiter erfolgreich eine Pflegefachkraft oder eine Hebamme, dann erhält er bei Vertragsabschluss 1000 Euro brutto. Absolviert der neue Mitarbeiter seine Probezeit erfolgreich, erhält der Vermittler noch einmal 1000 Euro brutto.

„Wir hoffen, dass unsere Mitarbeiter diese Angebot nutzen. Unsere interne Website wurde bereits 400 mal aufgerufen – ein Interesse gibt es also.“

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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