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Kiel Verletzte bei drei Bränden in Kiel
Kiel Verletzte bei drei Bränden in Kiel
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09:54 13.03.2018
Von Frank Behling
Die Feuerwehr Kiel rückte in der Nacht zu drei Bränden aus. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Neben den Löschzügen der Haupt- und Ostwache waren in der Nacht zum Dienstag auch fast alle freiwilligen Feuerwehren sowie große Teile des Rettungsdienstes im Einsatz. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir mussten deshalb zur Verstärkung sogar die Bundeswehrfeuerwehr anfordern“, sagte Ulrich Hackenberg vom Direktionsdienst der Feuerwehr Kiel. Zum Teil waren weit über 100 Einsatzkräfte ausgerückt.

Feuer im Gustav-Schatz-Hof in Kiel

Ein Schwerpunkt war der Gustav-Schatz-Hof in Kiel-Gaarden, wo es Brände in zwei Gebäuden gab. Zunächst drang gegen 1 Uhr Rauch aus einem Keller ins Treppenhaus. 60 Bewohner mussten vom Rettungsdienst untersucht werden, konnten aber alle wieder in ihre Wohnungen zurück. 40 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Warum der Unrat Feuer fing, ist unklar.

Zwei Bewohner kamen ins Krankenhaus

Drei Stunden später mussten die Rettungskräfte erneut zu einem Brand ausrücken. Dieser befand sich unweit des ersten Einsatzortes in Kiel-Gaarden und auch hier drang durch ein Feuer im Keller Rauch in zwei Mehrfamilienhäuser. Die Bewohner wurden vom Rettungsdienst versorgt. Mindestens zwei von ihnen mussten verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Hier sehen Sie Bilder von den Feuerwehreinsätzen

Da beide Brandorte nur wenige Meter auseinander lagen, ermittelt die Polizei nun in Richtung Brandstiftung. 

Wohnungsbrand an der Hamburger Chaussee

Während der Löscharbeiten in Kiel-Gaarden lief bei der Leitstelle gegen 5 Uhr der nächste Alarm auf. Diesmal wurde ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Hamburger Chaussee am Waldwieselkreisel gemeldet. Hier drohten die Flammen über den Balkon in das nächste Stockwerk überzugreifen. 

Da alle Kräfte der Berufsfeuerwehr auf dem Ostufer im Einsatz waren, traf die Freiwillige Feuerwehr Russee zuerst am Einsatzort ein. Unterstützt wurden sie von der Bundeswehrfeuerwehr, da alle Drehleitern auf dem Ostufer im Einsatz waren.

Die Feuerwehr konnte alle Bewohner in Sicherheit bringen und das Feuer innerhalb einer Stunde löschen. Erschwert wurden die Löscharbeiten jedoch durch ein Rolltor, das den Zugang über ein Parkdeck zur rückwärtigen Gebäudeseite versperrte. Die Einsatzkräfte mussten es mit einer Flex zerschneiden. 

Zuletzt hatte die Feuerwehr die Bundeswehr gerufen, als im Juli 2017 ein Recyclinghof in Wellsee brannte

Behinderungen im Berufsverkehr

Da die Brandwache noch bis in die Morgenstunden an der Hamburger Chaussee war, kam es zu Behinderungen im Berufsverkehr. Der Verlauf Hamburger Chaussee/Alte Lübecker Chaussee musste zwischen B76, Waldwiesenkreuz und Sophienblatt wegen eines Feuerwehreinsatzes in beiden Richtungen gesperrt werden.

Ein weiterer Alarm trat außerdem kurz nach 4 Uhr im Ostuferhafen auf. Dort hatte eine Brandmeldeanage in einer Halle ausgelöst. Es war aber ein Fehlalarm. 

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