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Kiel Polizisten retteten Kanufahrer
Kiel Polizisten retteten Kanufahrer
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17:29 18.01.2018
Von Frank Behling
Das Polizeiboot "Neumühlen" rettete auf der Kieler Förde einen Kanufahrer.  Quelle: Frank Behling
Kiel

Dem wachsamen Auge eines Bürgers und der schnellen Einsatzbereitschaft der Wasserschutzpolizei hat ein Kieler Kanufahrer sein Leben zu verdanken. Der 66-jährige Paddler war während einer Paddeltour gegen 15.15 Uhr auf der Kieler Innenförde in Höhe des Sporthafens Düsternbrook von plötzlich auftretenden Wellen und Starkwinden überrascht worden und kenterte. Die Notlage fiel einem Mitarbeiter in der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften auf, der sofort die Wasserschutzpolizei Düsternbrook anrief. Da das Revier gerade mit einer Bootsbesatzung besetzt war, konnte das Streifenboot „Neumühlen“ die Rettungsaktion sofort starten.

Beim Eintreffen an der Unglücksstelle hatte auch die Bootsbesatzung mit den Wellen zu kämpfen. Mit Hilfe eines zugeworfenen Rettungsrings konnte die Bootsbesatzung den entkräfteten Mann an Bord der „Neumühlen“ holen. Da der Mann stark unterkühlt war, wurde er einem Rettungswagen übergeben und ins Uniklinikum gebracht.

Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger beteiligten sich ebenfalls an der Rettungsaktion. Das aus Laboe kommende Tochterboot „Steppke“ barg das Kanu sowie die Ausrüstung des Kanuten. Der Paddler war mit einem Schutzanzug und Schwimmweste ausgestattet und hatte auch Signalmunition für den Seenotfall an Bord. Beim Kentern konnte er aber selbst keinen Notruf absetzen, sodass er schließlich hilflos in den Wellen trieb.  

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