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Alev Doğan zu den neuen Studenten in Kiel

Kommentar Alev Doğan zu den neuen Studenten in Kiel

Kiel hat Zuwachs bekommen. 4802 neue Studenten hat die Christian-Albrechts-Universität in ihren Reihen begrüßt. Im Gespräch mit den Neulingen fiel zweierlei auf: Viele der sogenannten Erstis haben Geschwister, manche sogar Eltern, die bereits hier studiert haben. Die CAU als Heimatuniversität: Es scheint, dass wer einmal hier studiert, die Hochschule auch weiterempfiehlt.

Gerade bei Jugendlichen aus Schleswig-Holstein scheint die Kieler Uni die erste Adresse zu sein. Außerdem auffällig: Kiel als Stadt ist bei den Jugendlichen beliebt. „Studentenstadt“ hörte man von allerlei Studierenden auf dem Campus. Bei mehr als 13 Prozent Studierenden innerhalb der Bevölkerung kann Kiel das wohl auch mit Fug und Recht von sich behaupten. Und natürlich die Ostsee... das Argument schlechthin.

Bei der gestrigen Erstsemester-Begrüßung ging es nicht nur ums Studieren in Kiel, sondern auch ums Leben in Kiel. Bürgermeister Peter Todeskino wies in seiner Ansprache richtigerweise auch auf die politische Gemengelage in der Landeshauptstadt hin. Sein Credo: Kiel ist eine weltoffene Stadt, Hunderten Flüchtlingen wird hier Tag für Tag auf beispielhafte Weise geholfen. Er forderte die Erstis auf, es den Tausenden Kielern gleichzutun, ehrenamtliches Engagement zu zeigen und politisch mitzumischen – zu Recht. Kiel sollte nicht nur eine Hochburg akademischer Nachwuchskräfte sein, sondern ein Jungbrunnen kluger und engagierter Menschen.

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