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Andreas Geidel zum neuen Sportchef

Kommentar Andreas Geidel zum neuen Sportchef

Gut, geht so, schlecht? Welches dieser Klassifizierungskriterien auf Ralf Becker zutrifft, muss sich erst noch zeigen. Positiv ist, dass der Aufsichtsrat des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel die durch den überraschenden Wechsel von Uwe Stöver zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern vakante Position des Sportchefs zügig besetzt hat.

Hoffnung macht auch die Vita des 45-jährigen Becker als ehemaliger Erstliga-Kicker, Trainer sowie zuletzt Chefscout und Leiter der Nachwuchsabteilung beim VfB Stuttgart. Als maßgeblich Verantwortlicher bei der Zusammenstellung eines Kaders indes fehlt dem verheirateten Familienvater Erfahrung. Dieses Detail macht den kleinen, aber feinen Unterschied zu Stöver. Der auch wegen dieses Mankos im Herbst 2015 nach nur neun Monaten seinen Hut nehmende Ralf Heskamp lässt grüßen. Auch dass die „Roten Teufel“ Stöver den Vorzug vor Becker, der sich ebenfalls für den Posten auf dem Betzenberg beworben hatte, gaben, hinterlässt ein Geschmäckle, um im vertrauten Sprachgebrauch des Schwaben zu bleiben. Identifiziert sich Becker andererseits zu 100 Prozent mit Kiel und mit den Störchen, und stimmt die Chemie zwischen dem Sportchef und Cheftrainer Karsten Neitzel, könnte den Kielern ein echter Coup gelungen sein. Denn ungeachtet aller Fragezeichen: Beckers Netzwerk an Spielern ist in jedem Fall erstklassig.

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Andreas Geidel
Sportredaktion

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Holstein Kiel
Foto: Ralf Becker wird neuer Sportchef bei der KSV.

Neuer Name, anhaltendes Glück? Darauf hofft zumindest Fußball-Drittligist Holstein Kiel bei Ralf Becker. Der in Leonberg bei Stuttgart geborene Ex-Profi löst Uwe Stöver als Geschäftsführer Sport bei den Störchen ab.

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