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Bastian Modrow zum Attentat in Bangkok

Kommentar Bastian Modrow zum Attentat in Bangkok

Der Terroranschlag in Bangkok mit mehr als einem Dutzend Toten und etlichen Verletzten hat Thailand ins Mark getroffen. Gleich wer die Sprengsätze in der Nähe des Erawan-Schreins im Zentrum der Millionenstadt deponiert hat, ob radikale Oppositionelle, muslimische Aufständische oder doch internationale Terroristen, sie haben nicht nur das Leben etlicher Unschuldiger, Einheimischer wie Urlauber, zerstört.

 Es war zugleich auch ein gezielter Anschlag auf die Wirtschaft des Landes, das so maßgeblich vom weltweiten Tourismus lebt.

Die Folgen für Thailand und seine Hauptstadt Bangkok werden verheerend und auch dann noch zu spüren sein, wenn Chaos und Zerstörung in dem Touristenviertel beseitigt worden sind. Die Bilder des Anschlags gehen um die Welt, hunderttausende Urlauber werden ihren gebuchten Urlaub aus Angst vor weiteren Attentaten stornieren. Das vernichtet Existenzen in einem Land, in dem viele Einheimische ohnehin bettelarm sind.

Und so unklar die Hintergründe bislang auch noch sind, so dokumentiert der abscheuliche Anschlag auf Touristen doch einmal mehr, dass es keine vermeintlich sicheren Ferienziele mehr auf dieser Welt gibt. Erst Amokläufer in einer Ferienanlage in Tunesien, nun Bomben in Thailand – es werden keine Einzelfälle bleiben, so schrecklich dies auch klingen mag.

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Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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Bangkok
Foto:  Rund 80 wurden verletzt, als der Sprengsatz am Montagabend (Ortszeit) an einem bei Einheimischen und Touristen beliebten Schrein mitten im Einkaufsviertel detonierte.

Eine Explosion stürzt ein beliebtes Einkaufsviertel in Bangkok ins Chaos. Es gibt viele Tote und Verletzte, auch Ausländer sind darunter. Wer steckt dahinter?

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