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Bastian Modrow zum Bahnausbau

Kommentar Bastian Modrow zum Bahnausbau

Kiel und Lübeck sollen dichter zusammenrücken. Zumindest per Bahn ist mit dem Ausbau der eingleisigen Bahnstrecke eine deutliche Erleichterung für Pendler in greifbarer Nähe. Binnen weniger als einer Stunde von der Landeshaupt- in die Hansestadt zu gelangen, das wäre ein Fortschritt für das Land und eine echte Alternative, aus Zeit- und Stressgründen vom Auto auf die Bahn umzusteigen.

Nur dürfen Städte und Gemeinden, die entlang der Trasse liegen, nicht den Preis dafür zahlen. Mit einer schlechteren Taktung der Züge würden sie ein entscheidendes Stück ihrer Mobilität verlieren und aufs Abstellgleis geschoben.

Zunächst unterschiedliche Fahrplan-Modelle zu entwerfen und zu bewerten, war nach einem ersten Aufschrei der Gleis-Anrainer eine taktisch kluge, vor allem aber notwendige Maßnahme des Landes. Eine endgültige Entscheidung wollen die Verkehrsstrategen nun bis Ende des Jahres fällen. Dabei wären sie gut beraten, die Offerte der Stadt Preetz wohlwollend zu prüfen, für eine eigene Pendlerbahn nach Kiel ein zusätzliches Gleis zu bauen. Zum einen wäre die teils heftige Kritik Kiel-naher Kommunen weitgehend ausgeräumt, zum anderen würde sich die Stadt sogar an nicht unerheblichen Gleis-Ausbaukosten beteiligen. Das kommt einer Win-Win-Win-Situation gleich – für das Land, die Städte und vor allem die Bahnkunden.

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Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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Bahn-Ausbau
Foto: 9000 Fahrgäste sind jeden Tag zwischen der Landeshauptstadt und Lübeck unterwegs. Vor allem Pendler nutzen die Linie.

Bahnpendler sollen von 2018 an in weniger als einer Stunde von Kiel nach Lübeck fahren können. Kritik hagelt es von Kommunen entlang der Trasse, in denen die Züge zum Teil deutlich seltener halten werden. Große Hoffnungen setzt jetzt vor allem Preetz in eine neue Potenzialanalyse und in ein Fahrplanmodell, für das die Stadt selbst kräftig investieren würde.

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