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Bastian Modrow zur Sicherheit auf der Kieler Woche

Kommentar Bastian Modrow zur Sicherheit auf der Kieler Woche

Spätestens seit den Anschlägen von Brüssel ist klar: Der internationale Terrorismus ist im Herzen Europas angekommen und hat auf abscheuliche Art gezeigt, wie verwundbar unsere Gesellschaft ist. Zwangsläufig wirft dies die bange Frage auf, ob man sich eigentlich noch auf Volksfesten, auf Konzerten und Großveranstaltungen wie der Kieler Woche unbesorgt bewegen kann.

Man kann! Die Kieler, aber auch die Millionen Besucher aus aller Welt können darauf bauen, dass die Verantwortlichen bei der Polizei und der Landeshauptstadt ihr Möglichstes geben werden, damit das Segel- und Volksfest auch in diesem Jahr sicher, fröhlich und friedlich über die Bühne gehen kann. Heute sind es noch 77 Tage bis zum Startschuss – zweieinhalb Monate, in denen Veranstalter und Behörden an ihren Einsatzkonzepten feilen und nichts dem Zufall überlassen werden. Vielleicht wird es auf dieser Kieler Woche Zugangsbeschränkungen und häufigere Personenkontrollen geben, aber das ist ein Kompromiss, der akzeptabel ist. Ganz sicher werden sich Besucher an mehr Polizeikräfte und Sicherheitsleute im bunten Treiben gewöhnen müssen.

Die Vorfreude auf die Großveranstaltung sollten sich die Kieler nicht nehmen lassen. Doch so sehr man der Arbeit der Behörden auch Vertrauen schenken sollte, eines darf man nie vergessen: Absolute Sicherheit gibt es nicht – und gab es auch vor den Anschlägen in Brüssel und Paris nicht.

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Nach Terror
Foto: Menschenmassen als Anschlagsziel? Die Polizei bereitet sich auf die Kieler Woche 2016 vor.

Das Sicherheitskonzept zur Kieler Woche wird von Polizei und Landeshauptstadt nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel deutlich verschärft: Besucher müssen sich auf Kontrollen und Zugangsbeschränkungen einstellen.

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