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Frank Behling zum Seenotretter-Tag

Kommentar Frank Behling zum Seenotretter-Tag

Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, stehen die knapp 1000 Frauen und Männer mit 60 Einheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bereit. Finanziert wird die Organisation nicht vom Staat, sondern ausschließlich über Spenden. Eine schlanke Verwaltung, optimal eingesetzte Investitionen und hochmotivierte Einsatzkräfte sind das Erfolgsrezept.

Wenn der Staat diese Aufgabe übernehmen müsste, könnte er heute nur scheitern. Beispiel dafür ist die Marine, der Partner der Seenotretter. Dabei mangelt es dem Staat nicht am Geld. Vielmehr machen politische Fehlentscheidungen und eine aufgeblähte Bürokratie der Flotte zu schaffen. So hat die Marine nach einer Serie von politischen und planerischen Fehlern zurzeit an fast keinem Tag mehr als fünf der 43 Hubschrauber für den Einsatz zur Verfügung.

Dass es kaum noch Hubschrauber für Seenotaufgaben gibt, ist ja schon dramatisch genug. Als aber jetzt die Fregatte „Hamburg“ als Flaggschiff für die Nato ins Mittelmeer auslief, waren sogar beide Plätze im Hubschrauberhangar leer. Bis Oktober muss das Nato-Flaggschiff ohne Hubschrauber auskommen.

Würde die DGzRS die Beschaffung der Ausrüstung so planen, wie es die Politik bei der Bundeswehr vormacht, müssten die Seenotretter vermutlich zu ihren Einsätzen rudern.

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