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Frank Behling zur neuen Elbfähre

Kommentar Frank Behling zur neuen Elbfähre

Aller guten Dinge sind drei: 1969 und 1999 starteten Reeder den Fährbetrieb zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. 2015 wird es einen dritten Start geben. Die Voraussetzungen sind eigentlich ideal.

Brunsbüttel mit seiner Chemieproduktion, den Zement- und Öllagern ist der zweitgrößte Hafen in Schleswig-Holstein mit enormem Verkehrszuwachs. Auf der anderen Seite liegt Cuxhaven, der deutsche RoRo- und Offshore-Hafen an der Nordseeküste.

Das dachte sich im April 1999 auch der Reeder Egon Herbert Harms. Er hatte selbst Hunderte Lkw in seiner Spedition und eine eigene Flotte an Autotransportern. Die Bedingungen schienen also optimal. Dennoch kam nach zwei Wintern das Aus. Hauptkonkurrent war nicht der Elbtunnel. Das war schon 2001 die Fähre Glückstadt-Wischhafen. 25 Kilometer östlich von Brunsbüttel queren nämlich vier Fähren im 20-Minuten-Takt den Strom. Ein Pkw-Ticket gibt es dort ab fünf Euro.

Wenn die Ankündigung von 25 Euro pro Pkw für Elb-Link Bestand hat, dürfte es eine echte Herausforderung werden, dort genügend Autos auf die Decks zu bekommen. Eine Unterstützung durch Fördermittel wird es nicht geben. Doch einen wesentlichen Unterschied gibt es zu 1999. Diesmal gehen die Initiatoren nicht mit alten dänischen Eisenbahnfähren an den Start. Die aus Estland kommenden Fähren spielen in der ersten Liga der Fährschiffe. Sie sind modern, haben kaum Personal und sind sparsam. Wenn mit diesen Schiffen kein Erfolg gelingt, war es der letzte Versuch.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Neustart an der Elbe
Foto: Die „SyltExpress“ ist ein Schwesterschiff.

Aller guten Dinge sind drei. Die Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven wird im Herbst wiederbelebt. Eine estnische Reederei will im Sommer mit zwei modernen Doppelendfähren einen Fahrplan aufnehmen.

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