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Heike Stüben zu den Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt

Kommentar Heike Stüben zu den Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt

Nein, nicht alle Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind Ärzte oder anderweitig hochqualifizierte Leute. Es sind auch viele darunter, die ohne Ausbildung oder sogar ohne Schulbildung kommen, weil sie dazu keine Chance bekommen haben. Das macht die Integration in den Arbeitsmarkt erheblich schwieriger und teurer. Unmöglich ist sie nicht, wenn man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt.

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Flüchtlinge
Foto: Arjan Mahmoud hat einen festen Job als Schweißer und Schlosser bei der Henning Dierk GmbH in Wattenbek. Jeden Monat schickt er Geld nach Syrien zu seinen Eltern: „Es gibt keine Arbeit dort, die Lebensmittel sind um das Zehnfache teurer geworden.“

14 Prozent der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein sind Ausländer, ein Großteil Flüchtlinge. Im September waren allein 1360 Syrer arbeitslos gemeldet. Für 2016 wird durch die Flüchtlinge ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 2,5 Prozent erwartet. Deshalb sollen Flüchtlinge nun schneller in Ausbildung und Arbeit kommen.

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