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Jürgen Küppers zum Kieler-Woche-Bayernzelt

Kommentar Jürgen Küppers zum Kieler-Woche-Bayernzelt

Wahrscheinlich sind Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt nervöser als sonst vor einer Kieler Woche. Anders ist es kaum zu erklären, dass sie ein zweites Bayernzelt zumindest unter dieser Bezeichnung nicht akzeptieren. Schließlich gab es schon Kieler Wochen mit zwei Bayernzelten.

 Damals fürchtete niemand, dass selbst vom Alkohol umnebelte Anrufer von Notfall-Telefonnummern auf Nachfrage zum derzeitigen Standort nur „Bayernzelt“ ins Handy lallen könnten. Und dabei nicht mehr in der Lage sind, zwischen Kiellinie und Sparkassen-Arena zu unterscheiden. Genau eine solche Verwechslungsgefahr von gleichnamigen Festzelten ist jetzt aber der Grund dafür, dass die Behörden (reichlich spät!) ein Namensverbot verfügten – mit Schaden und Frust für den Veranstalter.

Aber inzwischen sind andere, schwierigere Zeiten angebrochen. Gerade für solche Mega-Events wie die Kieler Woche. Die Stadt und ihre Partner rüsten sich mit Straßensperren, geheimen Sicherheitskonzepten und massivem Polizeieinsatz für den hoffentlich nicht eintretenden Fall der Fälle.

Besucher und Autofahrer müssen mit Behinderungen aller Art rechnen. Die Verantwortlichen wollen und dürfen hier kein Risiko eingehen. Jede Art von Panne, selbst die Verwechslung eines Einsatzortes könnte als Schwäche gedeutet werden. Und die würde genau das Gegenteil von Sicherheitsgefühl erzeugen. Insofern ist es zumindest in diesen angespannten Zeiten richtig, selbst kleinste Risiken auszuschließen.

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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