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Andrea Seliger zur Kita in Mönkeberg

Kommentar Andrea Seliger zur Kita in Mönkeberg

Sicher hätte die Kommunalpolitik in Mönkeberg ihr Auswahlverfahren und die einzelnen Kriterien dabei noch deutlicher kommunizieren können. Ein optimaler Standort wird sich jedoch im schon recht zugebauten Ort nicht finden lassen.

Es bleibt nur der Kompromiss, der auch noch bezahlbar sein muss. Ob der Eingriff in die Natur in diesem Fall vertretbar ist, muss die zuständige Behörde beurteilen. Die Frage der Kosten bei einer Straßenerneuerung ließe sich vertraglich regeln.

 Es ist das gute Recht jedes Einzelnen, die Entscheidung der Volksvertreter schlecht zu finden. Ein Kindergarten ist aber auch keine Giftmülldeponie. Kinder sind eine Aufgabe für die gesamten Gesellschaft – schließlich wollen wir, dass sie irgendwann unsere Aufgaben übernehmen und unsere Rente zahlen. Und immer wieder verweisen Richter in ihren Urteilen darauf, dass Kinderlärm zum Leben dazu gehört. Etwas mehr Offenheit und Kompromissbereitschaft von Seiten der Anlieger wäre deshalb wünschenswert. Ein Bürgerbegehren gegen einen Kindergarten riecht leider nach dem St.-Florians-Prinzip.

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Mönkeberg
Auf diesem Areal in Mönkeberg soll der Kindergarten gebaut werden.

Ein geplanter Kindergarten-Neubau wird zum Zankapfel in Mönkeberg. Anwohner bereiten ein Bürgerbegehren gegen das Projekt vor. Ihre Begründung: Die Natur sei in Gefahr, weil das angrenzende Waldgebiet in einem geschützten Landschaftsteil für die Zufahrt gerodet werden müsste.

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