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Andreas Geidel zu Holstein Kiel

Kommentar Andreas Geidel zu Holstein Kiel

Fußball-Drittligist Holstein Kiel seit Sonntagnachmittag „nur“ noch auf Relegationsrang drei – na und? Noch können die Störche aus eigener Kraft in die Zweite Liga fliegen. Und das drei Spieltage vor dem Saisonende. Großartig, überragend, sensationell – Begriffe, die die Holstein-Leistungen in dieser Serie nur unzureichend würdigen.

Denn die Kieler zeichnet nicht etwa - wie beispielsweise bei der Konkurrenz aus Bielefeld und Duisburg - die individuelle Klasse einzelner Akteure aus. Ihre von Kampf, Leidenschaft und bisweilen sogar Esprit geprägten Auftritte haben dem Begriff „Mannschaft“ eine neue Dimension nicht nur in Liga drei verliehen. Die KSV-Profis haben das Credo Neitzels („bedingungsloser Teamgeist“) vom Scheitel bis zur Sohle verinnerlicht. Inklusive der Selbsterfahrung, dass tatsächlich jeder Mann im 26-köpfigen Kader extrem wichtig ist.

Die Kieler könnten am Sonnabend gegen Fortuna Köln im Falle des siebten Heimsieges in Folge Platz drei vorzeitig absichern und damit verbunden die Qualifikation für den DFB-Pokal perfekt machen. Erzrivale VfB Lübeck würde dann als zweiter schleswig-holsteinischer Vertreter ebenfalls in die mit einer Garantieeinnahme von 14000 Euro versüßte Pokalrunde auf Bundesebene einziehen.

Die Begegnung gegen die Fortuna ist folglich die bislang bedeutsamste in dieser aus Holstein-Sicht so großartigen Saison. Ein nicht restlos vergriffenes Kieler Kartenkontingent wäre die einzige Enttäuschung im Frühjahrs-Märchen 2015.

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