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Bodo Stade zur Olympia-Bewerbung

Kommentar Bodo Stade zur Olympia-Bewerbung

Mit der Begeisterungsfähigkeit ist das manchmal so eine Sache. Fast 60 Prozent der Deutschen, so das gerade veröffentlichte Ergebnis einer bundesweiten Umfrage, stehen hinter der Hamburger Olympia-Bewerbung. Das darf auch die Kieler freuen, die 2024 gern die Segelregatten ausrichten würden.

Was zu denken gibt, ist eine andere Zahl. Trotz aller Zustimmung glauben gerade mal 30 Prozent, dass Hamburg und Kiel überhaupt eine Chance haben.

Wer auf die Konkurrenz schaut, mag das verstehen. Budapest, Rom, Paris, Los Angeles – Hamburg und Kiel befinden sich mit ihrer Bewerbung in ziemlich guter Gesellschaft. Trotz der großen Namen besteht jedoch kein Grund, jetzt zu verzagen. Es gilt vielmehr, sich doppelt anzustrengen und die Ärmel hochzukrempeln.

Das beginnt mit der Überzeugungsarbeit, die in den Städten selbst zu leisten ist. Am 29. November entscheiden die Bürger über die Olympia-Bewerbung. Sie dafür zu begeistern, dürfte in der Segel-Landeshauptstadt sicher etwas einfacher werden als in der Hansestadt. Doch auch an der Förde sollten Zweifel ernst genommen werden und Zahlen, Fakten und nachvollziehbare Nutzen-Kosten-Rechnungen möglichst schnell auf den Tisch. Denn wirklich Sinn macht eine Olympia-Bewerbung vor allem dann, wenn sie als gemeinsames Ziel begriffen wird. Am Ende müssen Hamburg und Kiel nicht nur irgendwie dafür sein, sondern daran glauben, dass sie es wirklich packen können.

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Bodo Stade
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