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Florian Hanauer zum Sponsoring im Fußball

Kommentar Florian Hanauer zum Sponsoring im Fußball

Sponsoring kommt im Sport an der Basis an. Waren es am Anfang noch die Profis, die sich mit milliardenschweren Werbeverträgen Einnahmen sicherten, so sollen Sponsorenverträge jetzt den Amateurfußball in Schwung bringen.

Dass die Flensburger Brauerei sich die oberste Spielklasse in Schleswig-Holstein ausgesucht hat, dürfte aber für Diskussionen sorgen.

 „Flens-Oberliga“ soll die SH-Liga künftig heißen, das ist ein kühner Schachzug, ungewöhnlich im Amateurfußball. Kritiker könnten den Namen auch etwas albern finden. Weiter wird der Fußballverband SHFV wahrlich nicht reich mit der „fünfstelligen Summe“, von der die Rede ist.

 Schließlich könnte man anführen, dass Alkohol, Tabak und Politik bei Amateursponsoring eigentlich tabu sein sollten. Bier und Fußball passen aber nun einmal zusammen, das gilt ja auch für Profivereine. Und die Brauerei hat ja nicht nur Bier, sondern auch Wasser und Limo im Portfolio. Wenn die Summe niedrig erscheint, so muss man entgegenhalten, dass dies wohl der Marktwert für eine neue Art des Sponsorings ist. Die Fragen lauten: Können sich die Amateure und ihre Anhänger mit dem neuen Namen ihrer Liga anfreunden? Hilft das Geld wirklich, den Spielbetrieb zu unterstützen? Dann spricht eigentlich nichts dagegen, das Ganze einmal auszuprobieren – wenn die Verantwortlichen am Ende der Saison auch ehrlich Bilanz ziehen.

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