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Frank Behling zu den Kieler Museumsplänen

Kommentar Frank Behling zu den Kieler Museumsplänen

Die Entwicklung Kiels ist eng mit Marine, Fischerei und Schiffbau verbunden. Das Schifffahrtsmuseum am Seegarten, die historische Halle des Marinehrenmals in Laboe und der Flandernbunker am Marinestützpunkt sind gute Beispiele für die gelungene und zeitgerechte Aufarbeitung der Kieler Geschichte. Ein Maritimes Museum würde die bestehende Mischung ideal ergänzen.r Museumsplänen

Und auch an einem Standort fehlt es nicht: In der Wik steht seit fast 15 Jahren das historische Gebäude der alten Marinetechnikschule leer. Einziger Nutzer ist derzeit alle paar Monate das Tatort-Drehteam um Kommissar Borowski. Nun könnte dieses historische Schulgebäude aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden – mit einem Marinemuseum, das die weltweite Schifffahrt in den Fokus setzt. Denn genau hier setzt die Sammlung von Peter Tamm an. Sie bildet alle Formen des Schiffbaus ab und vereint alle Epochen mit einzigartigen Exponaten. Sie zeigt alte graue Panzerschiffe genauso wie moderne Rettungskreuzer, Leuchtturmkuppeln und alte Munitionstechnik. Dazu gehören auch viele Schiffe, die eng mit der Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals und der Kieler Werften verbunden sind. Noch schlummern Teile dieser Ausstellung im Verborgenen.

 Mit der Nähe zu den Aussichtspunkten an den Schleusen und der Förde hätte ein Museum in der Wik zudem gute Perspektiven. Steigende Besucherzahlen auf der neuen Aussichtsplattform „Torbunker 4“ und in der Oldtimer-Ausstellung in der Scheerhafenhalle beweisen, dass Kiels Norden schon jetzt Strahlkraft hat.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Kiel
Peter Tamm in seinem Hamburger Museum.

Die Landeshauptstadt hat gute Chancen, Teile der weltweit größten Sammlung maritimer Exponate zu bekommen. Peter Tamm, Gründer des Internationalen Maritimen Museums Hamburg, möchte seine noch nicht gezeigten Schätze nach Kiel bringen.

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