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Gunda Meyer zum Erstsemesterstart in Kiel

Kommentar Gunda Meyer zum Erstsemesterstart in Kiel

34000 Studierende in Kiel bedeuten zwar Wohnungsnot und volle Hörsäle, aber vor allem sind sie eines: wichtig für den Wirtschaftsstandort Kiel. Viele junge, gut ausgebildete Menschen verlegen nicht nur ihren Lebensmittelpunkt in die Landeshauptstadt, sondern wachsen auch zu Fachkräften heran, nach denen die Wirtschaft lechzt.

 Gerade die mittelständischen Unternehmen profitieren von jungen Akademikern. Das kann allerdings nur gelingen, wenn der Standort Kiel für junge Menschen so attraktiv gestaltet wird, dass sie langfristig in der Stadt bleiben.

Damit ist vor allem bezahlbarer Wohnraum gemeint, der nicht erst nach einer nervenaufreibenden Suche zur Verfügung stehen sollte. Außerdem sollten Studierende die Möglichkeit haben, selbst Impulse setzen zu können – viele Start-ups gehen ja schon auf ihre Ideen zurück. Aber auch die Hochschulen sind gefragt. Mit den Fachangeboten locken sie die jungen Erwachsenen zwar in die Stadt, müssen dann aber auch durch entsprechende Ausstattung Anreize dafür schaffen, dass die Studierenden bleiben. Ausgaben für neue Stellen von Lehrenden sowie Renovierungen von alten Gebäuden sollten trotz knapper Kassen daher als eine Investition in die Zukunft begriffen werden.

Am Ende nützt diese nicht nur den 34000 Studierenden und ihren Familien, die summiert einen beträchtlichen Teil der Einwohnerzahl ausmachen, sondern auch der Wirtschaft und damit der ganzen Region.

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