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Jörn Genoux zum Arbeitsmarkt

Kommentar Jörn Genoux zum Arbeitsmarkt

Von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker: Im schleswig-holsteinischen Handwerk sind noch etliche Ausbildungsplätze frei, darunter zahlreiche in durchaus attraktiven Berufen. Und ein Blick in die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer zeigt, dass auch regional die Verteilung der offenen Stellen einigermaßen gleichmäßig übers Land verteilt ist.

Für Jugendliche zwischen Flensburg und Lauenburg, die noch keine Stelle gefunden haben, ist daher auch sehr kurzfristig noch etwas möglich. Und vielleicht riskiert mancher Abiturient ebenfalls einmal einen Blick auf die Angebote. Denn eine Ausbildung im Handwerk (oder auch in anderen Branchen) ist durchaus attraktiv – und danach stehen den Absolventen immer noch alle Wege offen.

Und nicht nur im Handwerk, sondern insgesamt ist die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entspannt – für Bewerber. Auch wenn die reinen Zahlen das nicht zeigen. Denn laut Arbeitsagentur stehen in Schleswig-Holstein 5700 unversorgten Jugendlichen nur 5275 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Aber das Ungleichgewicht täuscht. Denn in der Realität haben nicht wenige der qualifizierten Bewerber die Wahl zwischen mehreren Arbeitgebern. Und die Unternehmen müssen sich kräftig bemühen. Eine ganz große Herausforderung der kommenden Jahre wird es sein, Ausbildungswege für Jugendliche ohne Schulabschluss zu schaffen.

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Ausbildungsmarkt
Foto: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres, das am Sonnabend offiziell beginnt, sind bei der Agentur für Arbeit noch 5275 unbesetzte Lehrstellen gemeldet.

Zeitenwende auf dem Arbeitsmarkt: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres, das am Sonnabend offiziell beginnt, sind bei der Agentur für Arbeit noch 5275 unbesetzte Lehrstellen gemeldet. Alleine die Handwerkskammer Schleswig-Holstein zählte gestern noch mehr als 700 freie Stellen.

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