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Jürgen Küppers zum Olympia-Entscheid

Kommentar Jürgen Küppers zum Olympia-Entscheid

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hatte am Donnerstagabend schon einmal reichlich Gelegenheit, sich für die vermutlich hitzigen Diskussionen ab Anfang Oktober warmzulaufen. Dann nämlich werden die ersten Zahlen zu möglichen Kosten von Olympia in Kiel öffentlich.

Und erst auf Basis dieser Zahlen werden Bürger, Verwaltung und Fraktionen zu einem Urteil darüber gelangen können, was ihnen die Spiele wert sind – und am 29. November alle gemeinsam dazu ihr Votum abgeben. Das eigentliche Thema der Ausschuss-Sondersitzung Donnerstagabend, der Beschluss des Bürgerentscheids, geriet darüber fast zur Nebensache.

Trotzdem ging von dem fast einstimmigen Votum (nur die Linken stimmten dagegen) ein wichtiges Signal aus. Die Fraktionen sind sich im Grundsatz einig. Sie wollen die Spiele in Kiel. Die Grünen verhalten sich dazu allerdings noch eher indifferent. Sie bemäkeln vor allem das aus ihrer Sicht nicht ausgereifte Verkehrskonzept in der Olympia-Machbarkeitsstudie. Wahrscheinlich nutzen sie die Gelegenheit, beim nötigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für die Spiele ihre Lieblingsthemen Flughafenausbau und Stadtregionalbahn wieder ins Feuer der Diskussion zu werfen.

Die Diskussion zeigte aber auch noch einmal die Menge an Unwägbarkeiten auf dem Weg zu Olympia in Kiel. Hier kommt dem OB eine entscheidende Rolle zu, nun die Bürger von der Sinnhaftigkeit des Ziels zu überzeugen. Dass er das mit Leidenschaft vermag, hat er am Donerstag bewiesen.

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Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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Bürgerentscheid
Foto: Fast alle Hände gingen hoch bei der Abstimmung zum Olympia-Bürgerentscheid.

Die Kieler stimmen am ersten Advent (29. November) zeitgleich mit Hamburger Bürgern darüber ab, ob sie Olympische Spiele haben wollen oder nicht. Darauf verständigten sich am Donnerstagabend vier Ausschüsse mit großer Mehrheit in einer Sondersitzung.

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