20 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck zur Flüchtlingsunterbringung

Kommentar Kerstin von Schmidt-Phiseldeck zur Flüchtlingsunterbringung

Es war durchaus beklemmend, den Altenholzer Anwohnern bei der Diskussion über eine Flüchtlingsunterkunft für Männer zuzuhören. Nach schlimmen Vorfällen nicht nur in der Silvesternacht, nicht nur in Köln. Von verständlichen Ängsten und Sorgen bis zum Generalverdacht gegen Flüchtlinge war der Schritt allerdings bei einigen nicht weit.

Schön, dass daher auch eine ehrenamtliche Helferin dafür warb, Flüchtlingen die Hand zu reichen. Dass Morten Rittker vom Jugendbeirat einfach sagte: „Die Integration an unserer Schule läuft ziemlich gut.“ Integration wird aber schwer, wenn wir Flüchtlinge nur am Rand unserer Gesellschaft dulden wollen. Sie wird auch schwer, wenn wir immer nur die anderen in der Pflicht sehen. Jede kleine Begegnung kann helfen, Ängste abzubauen. Schaffen wir es? Jeder sollte es versuchen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

Mehr zum Artikel
Altenholz
Bild: Südlich der Danziger Straße könnten dauerhaft nutzbare Gebäude im sozialen Wohnungsbau entstehen. Zudem könnten hier kurzfristig Modulhäuser für Flüchltlinge aufgestellt werden.

Über 70 Besucher kamen am Montagabend ins Altenholzer Rathaus – viele von ihnen in großer Sorge. Aufgeschreckt hatte sie ein KN-Bericht aus der vergangenen Woche zu Überlegungen der Gemeinde, in der Königsberger Straße Modulbauten für 20 männliche Flüchtlinge zu errichten.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus KN-Kommentare 2/3