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Kristian Blasel zur Kieler Woche

Kommentar Kristian Blasel zur Kieler Woche

Wer miesepetrig durch die Welt geht, der könnte heute auf ein halbleeres Kieler-Woche-Glas schauen: Der Glanz, der von einem offiziellen Olympia-Kandidaten ausging, ist seit November verblasst. Ein ganz großer musikalischer Knaller auf den Bühnen, der fehlt in diesem Jahr.

Kiel. Die Angst vor Terror ist zumindest im Hinterkopf fester verankert als in der Vergangenheit. Und das Wetter? Na, ja. Trübe wie so oft, wenn es losgeht.

Tatsächlich ist das Kieler-Woche-Glas aber bereits zum Start ziemlich voll. Schilksee hat auch nach dem Olympia-Aus nichts an Attraktivität in der Segler-Welt eingebüßt. Stadt und Land sind weiterhin fest entschlossen, in den Standort zu investieren. Die Millionenzusage, mit der der Ministerpräsident gestern als großer Förderer auftreten konnte, ist eine echte Hilfe – und nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das – nach wie vor weitgehend kostenlose – Bühnenprogramm bleibt in dieser Form bundesweit einmalig. Die Polizei hat sich akribisch auf die veränderte Gefahrensituation vorbereitet und personell aufgestockt. Und das Wetter? Im Laufe der nächsten Woche soll die 25-Grad-Marke geknackt werden. Wer damit nicht zufrieden ist, kann sich gerne in Süddeutschland nach der Regenbilanz erkundigen.

Kiel hat weiterhin allen Grund, auf diese Woche stolz zu sein, deren Mischung aus Sport, Volksfest, Wissenschafts-, Politik- und Wirtschaftstreff eine unvergleichliche Vielfalt bietet. Allen Nörglern zum Trotz: Jetzt ist Zeit zum Feiern!

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Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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Foto: Training vor der Kieler Woche: In der 29er-Klasse segeln Elias Odrischinsky und Oliver Silén (re.) aus Finnland

Drei Millionen Gäste, 4000 Segler aus 50 Ländern und mehr als 200 Konzerte – die Kieler Woche wird ihrem Ruf als größtes Sommerfest Nordeuropas gerecht. Vize-Kanzler und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und Ministerpräsident Torsten Albig eröffnen das Fest am Sonnabend offiziell um 19.30 Uhr.

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