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Marco Nehmer zum Tourismus

Kommentar Marco Nehmer zum Tourismus

Die Rekordjagd geht weiter. Schleswig-Holstein kratzt bei den Übernachtungen an der 30-Millionen-Marke – ein Teilziel der „Tourismusstrategie 2025“, die man sich vor drei Jahren auferlegt hatte. Federführend damals: Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Der war am Donnerstag als Präsident des Deutschen Tourismusverbands anwesend, als sein Amtsnachfolger Bernd Buchholz beim Tourismustag die Top-Zahlen für 2017 präsentierte.

Tourismus im Land zwischen den Meeren – ein Erfolg, der in diesem Jahr auch dem Sommer-Schietwetter getrotzt hat. Einer, der aber auch immer neu errungen werden muss. Die Konkurrenz ist groß, national wie international. Um sich zu behaupten, müssen Investitionen und Innovationen her. Die Ansprüche der Gäste steigen, sie wollen schnell und komfortabel von A nach B kommen und möglichst auch noch überall im Internet surfen. Schlag- und Funklöcher sind da ärgerlich – noch bedrohlicher ist aber die Abbruchkante zwischen Küsten- und Binnenland. Hotspots wie Sylt, St. Peter Ording oder Heiligenhafen schleppen die Regionen im Landesinneren noch mit durch, doch für die braucht es auf Dauer neue touristische Konzepte. Es liegen gute Ideen auf dem Tisch: Gesundheits-, Rad- oder Veranstaltungstourismus, auch will man sich vermehrt den Ortsbildern widmen. Jetzt müssen Worten und Plänen nur noch Taten folgen – am besten vor dem Zieljahr 2025, wenn man das Niveau des Tourismus im Land halten will.

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Bilanz 2017
Foto: Urlauber zieht es nach Schleswig-Holstein.

Für den Tourismus in Schleswig-Holstein wird 2017 ein weiteres Rekordjahr. Erstmals werde bei den Übernachtungen die Marke von 29 Millionen übertroffen, kündigte Minister Bernd Buchholz (FDP) am Donnerstag auf dem Tourismustag in Neumünster an.

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