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Martina Drexler zu Forschungsgeldern für die Uni Kiel

Kommentar Martina Drexler zu Forschungsgeldern für die Uni Kiel

Wer einen großen Geburtstag feiert, kann sich über viele Geschenke freuen. Die 350 Jahre alte Kieler Christian-Albrechts-Universität hat in ihrem Jubiläumsjahr allen Grund zum Jubeln. Selten wurde sie mit so viel Geld überschüttet.

Erst im Sommer die frohe Botschaft der Landesregierung, die größte Summe aus der aufgestockten Grundfinanzierung und dem Hochschulpakt zu bekommen, vor einer Woche dann die Zusage von mehr als zehn Millionen Euro für die Lehre – und jetzt gut 20 Millionen Euro für die Forschung.

Die Millionenspritzen belegen nicht nur die Spitzenposition der Kieler Universität im hart umkämpften nationalen wie internationalen Wettbewerb. Sie belegen auch, wie stark die Hochschulen und Forschungsinstitutionen an Bedeutung für ganz Schleswig-Holstein gewinnen. Sie sind Jobmaschinen, treiben Innovationen voran und sorgen für qualifizierten Nachwuchs.

Jeder Euro, der in die Wissenschaft investiert wird, rechnet sich doppelt und dreifach. Das hat CAU-Präsident Prof. Lutz Kipp der Politik jüngst vorgerechnet und gemahnt, die Forschung nicht wie früher „eher als Steinbruch für den Landeshaushalt“ zu betrachten. Die satten Zuschläge vom Sommer zeigen jedoch, dass die Politik aus den Fehlern der Vergangenheit bereits gelernt hat. Wissenschaft schafft Zukunft, heißt ein Slogan der Stadt Kiel. Zu Recht.

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Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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Die Christian-Albrechts-Universität in Kiel (CAU) erhält für zwei Forschungsprojekte insgesamt gut 20 Millionen Euro. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Bonn habe am Donnerstag den Anträgen "Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean" (12,44 Millionen Euro) und "Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen" (7,73 Millionen) zugestimmt, teilte das Wissenschaftsministerium in Kiel mit.

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