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Martina Drexler zum Flughafen Kiel

Kommentar Martina Drexler zum Flughafen Kiel

Die Geschichte des Kieler Flughafens steckt voller Höhenflüge und Bruchlandungen. Nie war er als Regionalflughafen wirtschaftlich erfolgreich. Und es zerschlugen sich bisher auch hochfliegende Pläne eines Airparks, eines Gewerbegebiets, auf dem sich Luftverkehrsunternehmen ansiedeln.

Eine Teilschuld daran trägt die Entscheidung der rot-grün-blauen Ratsmehrheit, durch eine jahrelange Hängepartie den Investoren jede Planungssicherheit zu nehmen. Aber auch der grüne Traum vom Wohngebiet auf dem Flugplatz wird sich nicht erfüllen, schon allein deshalb, weil die Stadt erst einmal die Entwicklung des benachbarten MFG 5-Geländes zum neuen Stadtteil wuppen muss.

 Und doch gibt es Hoffnung für den Flughafen, der streng genommen seit 2006, als die letzte Linienmaschine in Holtenau abhob, gar keiner mehr ist. Als Gewerbegelände mit Landebahn scheint er sich zu bewähren, sieht man sich die Entwicklung der Flugbewegungen an und die erfolgreichen Bemühungen, den Zuschuss der Stadt zu senken. 2016 wird sein Schicksalsjahr. Endlich. Denn nach dem Versprechen, spätestens nach der Vorlage des Gutachtens über die Zukunft des Areals in Holtenau zu entscheiden, steht die Politik im Wort. Ein weiterer Stillstand wäre weder dem Personal noch den Unternehmen dort zuzumuten. Ein Aus für ihn, das sollte allen dabei klar sein, würde die Luftverbindung für immer kappen.

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