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Martina Drexler zur Tourismus-Studie an der Kieler Förde

Kommentar Martina Drexler zur Tourismus-Studie an der Kieler Förde

Seit zehn Jahren schlägt sich in Statistiken nieder, wie sehr sich die Stadt Kiel zu einem Ziel für Urlauber und Geschäftsreisende entwickelt. Der Tourismus kurbelt die Wirtschaft an, bringt Arbeit und Umsatz. Kurzum: Er stärkt den Wirtschaftsstandort.

Kiel. Darüber können sich auch Einheimische freuen, ebenso darüber, dass so manches Lokal oder Geschäft seine Türen ohne auswärtige Gäste nicht geöffnet hätte. Stetig zeigt der Trend nach oben.

 Trotzdem fiel die diesjährige Präsentation der Studie aus dem Rahmen, weil zum ersten Mal das Amt Schrevenborn als Partner mit an Bord war. Die Strategie, sich gemeinsam zu vermarkten, ist ein Erfolg versprechender Schritt, sich schlagkräftiger aufzustellen und endlich die Konkurrenzspielchen der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Denn die Gäste wollen das Gesamtangebot der Kieler Förde genießen: Sie wohnen in Heikendorf, nutzen die Fähre zum Westufer, um Museen oder Konzerte zu besuchen, einzukaufen oder einen Strandbummel in Strande zu machen. Schlössen sich die anderen Förde-Gemeinden ebenfalls dem Tourismus-Bund an, könnten alle profitieren.

 Das Wachstum kann nicht darüber hinwegtäuschen, wie nötig weitere Verbesserungen sind. So kann die Branche über die Zahlen von Mai bis September nicht klagen, aber in den Wintermonaten versiegen die Touristenströme. Kreative Ideen für die Saison in der dunkleren Jahreszeit sind gesucht – rund um die Förde.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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Neue Studie
Der Hafen ist ein ganz besonderer Faktor: Die Stadt profitiert immer stärker von den Kreuzfahrtgästen, die mit den großen Schiffen nach Kiel kommen.

Eine aktuelle Studie belegt weiteres Tourismus-Wachstum in der Region rund um Kiel. Beim Umsatz nähert sich die Landeshauptstadt sogar der Milliarden-Grenze.

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