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Martina Drexler zur offiziellen Kiel-Marke

Kommentar Martina Drexler zur offiziellen Kiel-Marke

Wir wissen es ja selbst: Es ist schön, in Kiel zu leben. Dass die Stadt zu den attraktivsten in Deutschland zählt, finden laut einer aktuellen Umfrage aber auch viele andere Bundesbürger.

Kiel hat demnach einen guten Ruf und kann mit einer erfolgreichen Werbebotschaft punkten: Denn Kiel.Sailing.City schnitt bei den Befragten als Stadtmarke hervorragend ab – und zwar noch in seiner alten Designform mit Segel. Von originell, einprägsam und fähig, Vorstellungsbilder zu erzeugen, war die Rede. Und genau das sollte ein Slogan können: Positiv besetzte Bilder und Assoziationen im Kopf bei all denen heraufbeschwören, die man als Gäste, Arbeitskräfte oder Investoren anlocken will.

In der Vergangenheit konnten sich etliche Kieler mit der englischen Bezeichnung nur wenig anfreunden. Sie sei zu sehr auf Sport und Tourismus beschränkt und klammere Kiel als Standort exzellenter Forschung und maritimer Wirtschaft aus, hieß es. Doch die Versuche, eine bessere Alternative für das Stadt- und Standortmarketing zu finden, scheiterten. Mit der Zeit setzte sich Kiel.Sailing.City auch international durch. Jetzt kommt das Markenzeichen frisch daher, grafisch entstaubt und inhaltlich erweitert. So kann es ihm noch besser als bisher gelingen, Bilder von Wind, Wellen, Bewegung, Sport, Teamgeist, Innovation zu erzeugen und damit mitschwingen zu lassen, dass Kiel viel mehr als nur Segelhauptstadt ist. Mit dem neuen Sailing.City-Design segelt die Stadt weiter auf Erfolgskurs.

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Zwei Jahre nach ihrem Start wird immer noch über Sinn oder Unsinn der Standort-Dachmarke „Der echte Norden“ diskutiert. Das allein zeigt, dass der Slogan so schlecht nicht sein kann. Denn ein entscheidendes Ziel der Werbestrategen wurde schon erreicht: erhöhte Aufmerksamkeit für Schleswig-Holstein.

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