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Michael Kluth zu Schweinsteigers Rücktritt

Kommentar Michael Kluth zu Schweinsteigers Rücktritt

Der Weltmeistertitel 2014 wird immer mit seinem Namen verbunden sein, mehr noch als mit dem des damaligen Kapitäns Philipp Lahm. Bastian Schweinsteiger hat sich am 13. Juli 2014 im Finale von Rio unsterblich gemacht.

Damals, als er mit geschundenem Körper, mit blutverschmiertem Gesicht und Krämpfen in den Beinen die deutsche Nationalmannschaft zum 1:0-Sieg gegen Argentinien führte und Gladiatoren-Status erreichte.

Vielleicht hätte Schweinsteiger es da schon seinen Mitstreitern Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker gleichtun und als Held die internationale Bühne verlassen sollen. Statt dessen hat der Kämpfer sich als Kapitän noch mal zwei Jahre bis zur Europameisterschaft gequält, aber es hat nicht mehr gereicht. Der 31-Jährige wirkte zuletzt wie ein Enddreißiger am Schluss der Karriere. Er hat sich aufgerieben, im Dienst der Mannschaft, zum Wohle der Fans. Jetzt hat ihn sogar sein Vereinstrainer José Mourinho bei Manchester United aussortiert. Ja, Schweinsteigers Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist fällig, vielleicht überfällig – und womöglich sollte der arme Kerl sich Gedanken machen, ganz aufzuhören.

 Bastian Schweinsteiger wird am Montag 32 Jahre alt. Er hat gerade in Venedig eine hübsche junge Frau geheiratet, ein neues Kapitel in seinem Leben begonnen. Alles Gute dabei, Basti, sei glücklich, geh auf eine lange Hochzeitsreise, sportlich musst Du nichts mehr beweisen, Du hast es allen gezeigt.

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Ein Artikel von
Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

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Nationalmannschaft
Foto: Bastian Schweinsteiger ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.

Kapitän Bastian Schweinsteiger beendet seine Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Er habe Bundestrainer Joachim Löw gebeten, ihn in Zukunft nicht mehr zu berücksichtigen, teilte der Weltmeister am Freitag via Twitter mit.

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