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Ralph Böttcher zu den Besucherzahlen

Kommentar Ralph Böttcher zu den Besucherzahlen

Ein Viertel weniger Besucher zur Halbzeit als erwartet – das klingt nach einer kalten Dusche für die Landesgartenschau in Eutin. Tatsächlich verweisen die Veranstalter aufs schlechte Wetter und kündigen zusätzliche Werbemaßnahmen an.

Dass sie dabei vor allem auf Familien schauen, ist nachvollziehbar: Schließlich lobten viele Besucher bei Befragungen besonders die Spielangebote auf dem Gelände. Und die Sommerferien haben hier noch gar nicht begonnen, auch aus anderen Bundesländern dürften noch viele Urlauber nach Schleswig-Holstein kommen – es gibt also jede Menge Besucherpotenzial. Das Ziel von 600 000 Besuchern ist also immer noch erreichbar. Am Ende wird abgerechnet.

Zu einer ehrlichen Bewertung der LGS gehört dann aber auch die Erklärung, inwieweit Mehrfachbesucher mit Dauertickets und Freikarten in die Bilanz einbezogen worden sind. Und ob sich das Konzept bewährt hat, andere landesweite Großveranstaltungen in diesem Jahr auf die Bühne der Gartenschau zu bringen. Das Jugendkulturfest und das Trachtentreffen etwa fanden bedauerlicherweise beim typischen Gartenschau-Publikum nicht das gewohnte Interesse. Wer Blumen schauen will, bleibt nicht unbedingt bei Blasmusik stehen. An diesem Sonnabend steht in Eutin der Landesmusiktag auf dem Programm. Für 600 aktive Teilnehmer ist das ein großer Tag. Und für die Landesgartenschau eine weitere Herausforderung.

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Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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Eutin
Foto: Bei den Besuchern der Landesgartenschau besonders beliebt: der Küchengarten.

„Halbzeit“ für die Landesgartenschau (LGS) in Eutin: Mit rund 230000 Besuchen liegt die Zwischenbilanz zwar unter den Erwartungen von 300000. Dennoch sind die Verantwortlichen zuversichtlich.

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