27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Ralph Böttcher zur Landesgartenschau

Kommentar Ralph Böttcher zur Landesgartenschau

Fünf Jahre Planung und Vorbereitung, fünf Monate Engagement auf dem Ausstellungsgelände, 159 Tage Einsatz bei Sonne, Wind und Regen – das Team der Landesgartenschau hat sich mit einer gelungenen Abschlussfeier selbst belohnt. Besucher und vor allem Eutiner Bürger feierten mit, der Geist der LGS war spürbar. Und die Nörgler blieben diesmal draußen.

Eutin. Sicher, 500000 Geländezugänge, wie es im Jargon heißt, sind deutlich weniger als die zu Beginn erhofften 600000 Besucher. Diese Prognose hatten Fachleute auf der Grundlage der Erfahrungen vorangegangener Gartenschauen gestellt. Unwägbarkeiten wie Wetter und Befindlichkeiten der potenziellen Klientel inbegriffen. Dass mit einer Landesgartenschau kein Geld zu verdienen ist, müsste jedem klar sein. Viel mehr geht es jetzt darum, das gewonnene Ansehen zu nutzen, den Schwung mitzunehmen und die Stadt aufzumöbeln.

90 Prozent Nachhaltigkeit bei den baulichen Anlagen versprechen die Macher. Die LGS sei der Turbo, sagt der Bürgermeister. Das ist vielleicht etwas übertrieben, glänzte die Eutiner Schau doch eher mit unaufgeregter Schönheit am Seeufer und im Schlosspark, mit gehobener Pflanzenkunde im Küchengarten und anspruchsvollen Erlebnis-Stationen in den Kulturgärten. Es geht also auch ohne Hüpfburgen und Schwebebahnen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Eutin
Foto: Ein letztes Mal flanierten am Montag Besucher über das Gelände der Landesgartenschau in Eutin: Thekla (links) und Friedrich Fuchs (rechts) aus Schwentinental sowie Jutta und Christopher Wyes nutzten den letzten Tag für einen Besuch im Schlosspark.

Die Landesgartenschau Eutin ist zu Ende. Eine halbe Million Besucher kamen, rund 100.000 weniger als erwartet. Dennoch hat die Stadt profitiert – durch Geld für Stadtentwicklungsvorhaben und den Imagegewinn, sagt Bürgermeister Behnk.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus KN-Kommentare 2/3