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Ulf B. Christen zu Albigs Rückzug

Kommentar Ulf B. Christen zu Albigs Rückzug

Torsten Albigs Rückzug aus der Landespolitik ist folgerichtig. Als Ministerpräsident wurde der SPD-Politiker vor neun Tagen abgewählt. Und bereits kurz danach war klar, dass Albig der letzten Machtoption seiner Partei im Weg stand.

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KN-Landeshauskorrespondet Ulf B. Christen.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. FDP und Grüne wollten keine Ampel unter Albig. Sein verspäteter Abtritt erklärt sich auch aus Parteiräson. SPD-Chef Ralf Stegner muss jetzt klar machen, wer im Ampel-Fall Regierungschef werden soll. Dass Albig sein Landtagsmandat nicht antritt, ist konsequent und zugleich honorig.

Keine weiteren hässlichen Schlagzeilen

Er erspart sich damit ein Leben als Hinterbänkler unter Fraktionschef Stegner sowie sich und seiner Partnerin Bärbel Boy weitere hässliche Schlagzeilen. In den vergangenen Tagen hatte es wegen des schrägen Bunte-Interviews ein bundesweites Albig-Bashing gegeben.

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Ulf B. Christen
Landeshaus-Korrespondent

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Brief an Genossen
Foto: Torsten Albig wendet sich mit einem Brief an seine Genossen.

Torsten Albig hat seinen Rückzug auch mit der Kritik an seiner Partnerschaft mit Bärbel Boy begründet. Er ziehe damit auch die „Konsequenzen aus den teilweise bösartigen aber immer substanzlosen öffentlichen Angriffen auf meine Partnerin und mich“, schreibt Albig in einem Brief an die Genossen.

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