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Ulrich Metschies zur Zukunft des Standorts Brunsbüttel

Kommentar Ulrich Metschies zur Zukunft des Standorts Brunsbüttel

Mal ehrlich: Woran denken Sie beim Stichwort Industriepark Brunsbüttel? An ein Atomkraftwerk, das keinen Strom mehr liefert? An Chemiegestank, Müllverbrennung und Düngemittelproduktion? Alles nicht besonders sexy. Obwohl Brunsbüttel heute längst viel mehr bietet, viel Moderneres, gilt die Ballung von großen Industrieunternehmen an der Unterelbe vielen eher als notwendiges Übel in einem Bundesland, das doch eigentlich mit sauberen Stärken punkten will: mit Tourismus, Natur und High-Tech.

Der Ministerpräsident hat recht: Schleswig-Holstein braucht ein industrielles Herz. Mehr als 12500 Arbeitsplätze hängen am ChemCoast Park Brunsbüttel. Mag sein, dass Albig die Gesunderhaltung dieses Herzens in der Prioritätenliste der Landesregierung nun einige Stufen höher verorten will, doch was das im praktischen Alltag der Unternehmen vor Ort bedeutet, muss sich erst erweisen.

Viel zu oft hat Brunsbüttel in den 30 Jahren, die der Industriepark nun besteht, die Erfahrung machen müssen, dass schönen Worten viel zu selten Taten folgen. Oder dass es unglaublich lange dauern kann, bis wichtige Investitionsentscheidungen grünes Licht aus Kiel erhalten. So hat sich der Bau einer Mehrzweckpier im Elbehafen unnötig verzögert, was dem Land im Offshore-Wettbewerb erheblich geschadet hat. Vor allem aber braucht dieser Standort eine zukunftsfeste Verkehrsanbindung. Chronischer St

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Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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