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Andreas Geidel zu Holsteins Klassenerhalt

Kommentar Andreas Geidel zu Holsteins Klassenerhalt

Minimalziel erreicht, Klassenerhalt gesichert – kein Grund zur Euphorie beim Fußball-Drittligisten Holstein Kiel, aber immerhin ein Fakt zum kurzzeitigen Durchatmen nach einer in dieser Form überraschenden Achterbahn-Saison.

Mit rasanten, dem enormen Verletzungspech und dem mentalen Rucksack des verpassten Zweitligaaufstiegs geschuldeten Sturzfahrten, mit einer folgenschweren Schlappe im Landespokal in Lübeck und mit großer Nervenstärke in extremen Tabellenkrisen. Was tatsächlich möglich gewesen wäre, zeigt die Bilanz der jüngsten sieben Spiele ohne Niederlage: 13 Punkte, nur ein Gegentor.

Exakt diese Zahlen bilden die Messlatte für die kommende Spielzeit.

Die Strukturen stimmen, nun muss der sportliche Erfolg folgen. Ansonsten werden Umfeld und Fans zu Recht ungeduldig. Die Mannschaft ist in den vergangenen Monaten zusammengewachsen, hat an Stabilität in der für nachhaltige Höhenflüge maßgeblichen Defensive gewonnen. Gelingt es, das bestehende System mit Fingerspitzengefühl punktuell zu verstärken? Reichlich Arbeit und eine große Verantwortung für Sportchef Uwe Stöver, der Profi genug sein sollte, um sich bis zu seinem endgültigen Wechsel nach Kaiserslautern voll in den Dienst der Kieler Sache zu stellen, und für Cheftrainer Karsten Neitzel.

Die gute Nachricht für sie: Erstmals seit vier Jahren besteht zu einem frühen Zeitpunkt Planungssicherheit.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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