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Andreas Geidel zum neuen Sportchef Uwe Stöver

Kommentar Andreas Geidel zum neuen Sportchef Uwe Stöver

Das Experiment mit dem Novizen Ralf Heskamp auf der Position des Sportlichen Leiters ist gescheitert. Nun also soll der in der Funktion des Geschäftsführers Sport erprobte Uwe Stöver die Geschicke des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel maßgeblich mitbestimmen. Dass der Aufsichtsrat der Störche das seit Oktober bestehende Vakuum ohne Hektik, aber noch rechtzeitig vor der Winterpause gefüllt hat, muss positiv bewertet werden.

Die Aufsichtsräte haben sich für ein „Kind des Profifußballs“ entschieden. Erste und Zweite Liga als Aktiver, Fußballlehrer-Lizenz, zwischenzeitlich Leiter eines Nachwuchsleistungszentrums – das Anforderungsprofil scheint Stöver zu erfüllen. Der 48-Jährige wirkt geerdet, stand selten im grellen medialen Rampenlicht der Branche, kommt als solider Arbeiter und nicht als besserwissender Paradiesvogel daher. Wer sechs Jahre im Schatten der großen Eintracht beim Zweitligisten FSV Frankfurt den Dauerkampf um sportliche und wirtschaftliche Existenz ausgehalten hat, sollte auch im Neuland an der Ostsee mit den Stürmen dieses Geschäfts klarkommen.

Mit seinen 1,87 Meter steht der künftige Vizepräsident optisch auf Augenhöhe mit dem Alphatier der Störche, Wolfgang Schwenke. Der kaufmännische Geschäftsführer ist seit dem Abgang von Stövers Vorvorgänger Andreas Bornemann im Juli 2014 eng mit Cheftrainer Karsten Neitzel zusammengerückt. Spielen Schwenke und Neitzel künftig mit Stöver wieder als echtes Dreierteam, könnte das körperliche Symbol für nachhaltigen Erfolg stehen.

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