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Christian Strehk zum SHMF 2015

Kommentar Christian Strehk zum SHMF 2015

Das 30. Schleswig-Holstein Musik Festival hat begonnen, und die Chancen, dass es ähnlich erfolgreich verläuft wie im Rekordjahr 2014, stehen bestens. Schon jetzt bewegt sich der Kartenvorverkauf auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das Programm ist mit dem russischen Romantiker Tschaikowsky, dem Trommel-Star Martin Grubinger in 16 Konzerten und viel Angebot am Rande der staatstragenden Klassik attraktiv.

Der Ministerpräsident hatte gute Gründe, dem Musiksommer erwartungsfroh entgegen zu sehen. Seine Regierung stützt das Projekt mit 1,2 Millionen Euro. Ein wichtiger Faktor für die Planungssicherheit. Dass das längst deutlich weniger ist als noch vor Jahren, aber alle volkswirtschaftlichen Prüfungen ergeben haben, dass ein Mehrfaches davon über die Umwegrentabilität zurück ans Land fließt, darüber lässt sich lange diskutieren.

Nach wie vor ist schwierig einzuschätzen, ob das touristische Potenzial, das aus der Verbindung von Ferienland und Konzertangebot besteht, annähernd ausgeschöpft wird. Vielleicht sollte das Land hier zusätzliche Forschungsgelder investieren, um schlummernde Schätze zu heben.

Ein Feld, das die längst kostenmäßig „optimierte“ Festivalintendanz nicht auch noch bestellen kann. Die hat ihre Hausaufgaben schon gemacht: 178 Konzerte an 104 Spielorten werden der Idee des „musikalischen Flächenbrandes“ nun wirklich gerecht.

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Dr. Christian Strehk
Kulturredaktion

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