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Heike Stüben zu den Schulbegleitern

Kommentar Heike Stüben zu den Schulbegleitern

Verunsicherte Eltern, genervte Schulleiter, Schulbegleiter mit Existenzangst. Wie seit Monaten mit dem Thema Schulbegleitung umgegangen wird, ist das Gegenteil von dem, was Kinder mit Handicap brauchen: Das wären Verlässlichkeit, Planbarkeit, beständige, vertrauensvolle Beziehungen. Doch nun soll auf den letzten Drücker alles hopplahopp auf den Weg gebracht werden. Das kann nicht funktionieren. Das Thema wird Eltern und Schulen daher noch länger beschäftigen.

Dabei ist die Grundidee, Schulassistenten in Klassen einzusetzen, die Kinder mit besonderem Förderbedarf besuchen, sinnvoll und notwendig. Dass die positive Idee die Inklusion auf den Kopf gestellt hat, hat zwei Ursachen: Erstens ist die Einführung der Schulassistenz unnötig übers Knie gebrochen worden. Stattdessen hätte man die Schulbegleitung im nächsten Schuljahr weiterlaufen lassen und parallel dazu die Schulassistenten installieren sollen. Das hätte allen Seiten viel Stress und Ängste erspart. Und die Praxis hätte geklärt: Wer kann im Schulalltag was am besten?
Es haperte – damit sind wir bei der zweiten Ursache – am Geld. Letztlich geht es seit einem Jahr um die Frage: Was zahlt das Land, was zahlen Kreise und Kommunen? Natürlich will man Geld für Schulbegleiter sparen, auch wenn es offiziell ums Kindeswohl geht. Die Eltern haben das längst durchblickt!

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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