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Heike Stüben zum Tourismus in Schleswig-Holstein

Kommentar Heike Stüben zum Tourismus in Schleswig-Holstein

Der Mai hat dem Tourismus in Schleswig-Holstein Rekordzahlen beschert. Das ist erfreulich. Ein Monat macht aber (noch) keine Trendwende. Außerdem waren die Bedingungen für Kurzurlaub in diesem Monat extrem günstig: Der 1. Mai an einem Freitag und ein frühes Pfingstfest – mit Himmelfahrt macht das drei lange Wochenenden.

Von dieser Gunst des Kalenders und dem Trend zum Urlaub im sicheren Deutschland hätten allerdings auch alle anderen Bundesländer profitieren können. Hinter dem Erfolg von Schleswig-Holstein muss also mehr stecken.

Sicherlich zahlen sich die Investitionen der vergangenen Jahre aus. Mehr als exklusive neue Hotels locken Fotos von Seebrücken, Promenaden und Ferienhäusern, die zunehmend mit sehr guter Ausstattung und Umweltfreundlichkeit punkten. Näher dran, viel Küste, immer öfter genauso hyggelig und komfortabel, kein Währungsumtausch, keine Sprachhürde, eine längere, billige Nebensaison – so mancher Urlauber sagt: Schleswig-Holstein ist das neue Dänemark.

Ohne den Wandel in den Köpfen der Anbieter wäre das nicht möglich. Viele achten auf persönlichen Service und besondere Erlebnisse: Nachts mit auf den Hochsitz, zum Sternegucken oder auf Fledermausjagd, das zieht mehr als ein schöner Strand. Und es zahlt sich aus, dass in vielen Regionen nicht mehr gegeneinander, sondern gemeinsam gearbeitet wird. Die Holsteinische Schweiz und Bosau beweisen, dass sich das auf Dauer auch für die kleinen Mitglieder auszahlt.

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