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Jürgen Küppers zum Nordlicht

Kommentar Jürgen Küppers zum Nordlicht

Seit Fertigstellung Ende 2012 glimmt das „Nordlicht“ eher, statt zu strahlen. Jedenfalls in der Wahrnehmung vieler Kunden und Passanten, die nach wie vor fremdeln mit diesem Klotz, der trotz bester Lage keine rechte Lust auf ausgiebiges Shoppen und Verweilen aufkommen lässt.

Dabei liegen Pläne zur „Revitalisierung“ des Geschäftshauses schon seit 18 Monaten in den Schubladen. Dass sie nicht umgesetzt werden, hat einen einfachen Grund: ein so zäher wie aufwendiger Streit vor Gericht. Eigentümer und Generalbauunternehmen werden sich nicht einig, welche Bauleistungen vertraglich vereinbart wurden und welche nicht. Im Klartext heißt dies: Das Gebäude ist aus Sicht des Eigentümers unfertig übergeben worden. Er kann und darf aber ohne juristische Klärung nicht einfach selber Hand anlegen (lassen).

Inzwischen wurde zwar bei Sicherheits- und Klimatechnik schon nachgebessert. Die Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität, Übersichtlichkeit und vor allem die Vermietung einer seit fast drei Jahren leer stehenden 650 Quadratmeter großen Fläche mit Panoramaaussicht auf den Bootshafen steht aber nach wie vor aus. Anfang kommenden Jahres soll es damit endlich losgehen können, weil sich ein Ende des Streits abzeichnet. So bleibt zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass die angekündigte „Revitalisierung“ des Geschäftshauses mehr ist als reine Flickschusterei. Und dass das „Nordlicht“ künftig seinen Namen endlich zu Recht tragen kann.

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Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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Nordlicht in Kiel
Foto: Kehrt hier bald mehr Leben ein? Das Nordlicht-Einkaufszentrum am Ende der Holstenstraße in Kiel.

Seit gut einem Jahr liegt ein sogenanntes „Vitalisierungskonzept“ für das Nordlicht-Geschäftshaus nun schon auf Eis. Grund dafür ist ein zäher Streit zwischen Eigentümer und dem mit dem Nordlicht-Bau beauftragten Generalunternehmer vor dem Oberlandesgericht Hamburg. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

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